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Aber es gehört daselbst nicht dem Alt, sondern wieder dem Diskantau, und diese Stimme geht wieder nicht von d nach c, sondernvon d nach e.
Hier helfen wir uns, wie schon sonst (No. 96), wenn eineStimme einen andern Ton haben sollte, als den ihr zuerst zugefal-lcnen: wir theilen ihr beide Töne nach einander zu, gebendaher der zweiten Stimme erst ihr g und führen sie dann hinaufin den schon von der ersten Stimme besetzten Ton c. Nun habenzwei Stimmen c; die eine geht mit ihrem c nach d, die andremacht mit ihrem c einen .Vorhalt, der sich nach h aullöst. Füh-ren wir nun abermals dieses h nach d hinauf (beide Noten werdenalso Viertel, weil das erste c schon eine Halbe war), so habenwieder zwei Stimmen d, deren eine damit nach e gehl, währenddie andre d als Vorhalt festhält und dann nach c auflöst. Hier —
;p—Ci:
sehn wir bei a beides ausgeführt. Im zweiten Takte nimmt derVorhalt c aus dem ersten Akkorde die Hälfte des Taktes für sich,und lässt dein Akkordion h die andre Hälfte; diese muss noch-mals getbeilt werden, um dem zur Vorbereitung des andern Vor-haltes nöthigen d Haum zu lassen. Dass auch jede andre Rhyth-misirung der Vorhaltstimme, z. B. die bei b, statthaft ist, ver-steht sich von selbst. Uebrigens haben wir oben der erstenStimme nur desswegen eine besondre Zeile gegeben, um ihrenGang und den der zweiten Stimme deutlich vor Augen zu stellen.
In dieser Weise folgt nun hier die aufsteigende Tonleiter, nacherster Weise harmonisirt mit ihren Vorhalten.
igzzp:
Nur der Alt, wie wir sehen, war geeignet, in dieser Akkord-folge Vorhalte zu bilden. Hätten w’ir uns im dritten Takt erlau-ben wollen, den Dreiklang in einen Dominant-Akkord zu verwan-deln, so würde der Tenor Gelegenheit zu einem Vorhalte gehabthaben, —