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dann müsste sie nach f-a-c schreiten, statt dass sie sich hier überliegenbleibendem Bass in c - e - g auflöst. — Auch hier kanndie zwiefache Auslegung nicht irre macnen, sie ist vielmehrgünstig; denn es hängt nun von uns ab, eine solche mehr-deutige Gestalt auch mehrseitig zu behandeln, z. ß. das obigec-e-g-d entweder in c-e-g-c aufzulösen, oder nach f-a-czu führen ').
Die Einführung der Vorhalte halte bisher keine Schwierigkeit;denn alle Stimmen gehn abwärts, eignen sich also vielfältig zurVorbereitung und Auflösung der Vorhalte. Wie aber ist es beiaufsteigenden Tonfolgen? ■— Hier z. B.
scheint kein Vorhalt von oben möglich, da die Stimmen nicht vonoben kommen. —
Betrachten wir, ohne den Stimmgang zu beachten, den Inhaltder Akkorde, so wären Vorhalte wohl möglich. Im zweiten Ak-korde liegt im Alte h, das durch c vorgehalten werden könnte;dieses c findet sich auch im vorhergehenden ersten Akkorde, —nur nicht im Alte, sondern in einer andern Stimme, im Diskant,und der Diskant geht nach d, nicht nach h. Ebenso könntedas c des Alts im dritten Akkorde durch d vorgehalten werden,und d findet sich allerdings im vorhergehenden zweiten Akkorde.
i) Gen. B. Was die Bezifferung von Vorhalten betrifft, so ist es Regel:14' alle Vorhalte, die die Gestalt von Akkorden annehmen, so zubeziffern, wie die Akkorde selbst, die sie bilden,
15) alle andern durch Angabe des Vorhalt-Tones vom reinen Akkordezu unterscheiden.
Der Satz No. 331 müsste also so —
-StB 1 — r ”
O
—3-
O '
—©—
-e—
5 - 9-8 65 98 43 7 - 98
4 3 6 5
beziffert werden. Die 4 Takt 2 und 6 deutet keinen reinen Akkord an ; durchdie folgende 3 wird vollends klar, dass jene Ziffer nur auf einen Vorhalthinweisen kann ; die Takt 2 zugefiigte Bezeichnung ,,5 —“ ist also überflüssig.
Die 8 hinter 9, die 5 hinter 6 zeigen, dass None und Sexte nur Vorhalteder Oktave und Quinte sind. No. 332 würde demnach so
inj o -
—
. -j-y—
-e—
—
6 5 98 65 98 6 5 87 98
4 3 5 - 4 3 6 5 5 -
4 3 4 3 4 3
zu beziffern sein. Auch hier könnte Takt 3 und 8 die Bezeichnung ,,5 —“erspart werden.