241
schaft (also einmal G als Tonika von Gdur, dann G als Dominantein Cdur) zu folgender Harmoniegestaltung.
H- —1 H H -,
1_
■JL*. 5 m m J
CZ.9 ! 11 i
Im » 2 • 1
/—v *
TTT
111
W -- - -
ä • * i -1
§ #2 3 9 6 be 7 bä a 7
5 5 4 — 4 7 4
3 4
oder auch in gedrängterer Form mittels der bekannten Septimen-und Nonenfolgen —
317
"Cr-
8
5
3
#7
5
4
Vs
3
L 1
be qj
>8 *5
zu einem noch reichern Inbegriffe von Harmonien, in dem das We-sentliche aller Modulation —der tonische Dreiklang als Quartsext-Akkord,der Dominant-Akkord des Haupttons, — der beiläufig zumgrossen und kleinen Nonen-Akkord wird, —der Dominantdreiklang als Harmonie der Haupltonart,derselbe als tonischer Akkord der nächst verwandten Tonart, alserstes und wichtigstes Ziel der Ausweichung und dazu mitdem erfoderlichen Dominantakkord — und sogar einemdaraus entstandnen Nonen-Akkord — ausgerüstet,zusammengefasst ist.
Nun lockt aber, wie wir schon in den Konslruklionsordnungengesehn haben, die Dominante, wenn sie zu einer Tonart und zueinem Modulationssitze (S. 214) wird, wieder ihre Dominanten-Tonart herbei; und wir haben eben die Dominante, G, als neueTonart betrachtet. Folglich bietet sich uns Aussicht auf deren Do-minante dar.
Und so werden allmählig immer mehr Akkorde in den Wirbel desDominant-Akkordes, wie Fluten in eine unersättliche Charybdis,eingeschlürft ; z. B.
I--s I
319
T
T 'Ol
Marx, Komp. L. I. 4. Aufl.
TT
16