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Wiederholung ist genauer und ebenfalls eine Terz höher, die letztenfolgen abwärts in verschiedner Weise.
Dass auch grössere Sätze solchen Gängen zum Motiv dienenkönnen, versteht sich von selbst. So sehen wir hier — aus demMotiv No. 281 A hervorgegangen —
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einen reicher und weiter ausgebildeten Satz zu einer Kette benutzt,die regelmässig eine Terz hinabsteigt; nur ist zum dritten Malestatt der tiefem die höhere Oktave gewählt. Allein wir sehen auchschon an diesem Beispiele, dass festere, in sich seihst befriedigen-dere Sätze nicht das Bedürfniss haben, oft wiederholt zu werden.Die obigen Sätze (No. 281, A und B) waren an sich wenigbedeutend, und wurden erst durch die Wiederholungen zu einembedeutsamem Ganzen. Der Satz in No. 282 dagegen spricht schonfür sich allein etwas ganz Abgeschlossnes und Befriedigendes aus;die erste Wiederholung bekräftigt ihn, zeigt ihn beiläufig in Moll;die zweite Wiederholung kann schon als überflüssig und darumermüdend angesehn werden und man hat sie, um frischer zu wir-ken, der höhern Oktave zuschieben müssen. Auch ist es augen-fällig, dass Gänge, von grossem Sätzen gebildet, leicht eine zuweite Ausdehnung erhalten 33 ).
Siebenter Abschnitt.
Die Modulation unter dem Einflüsse des Melodieprinzipes.
Fassen wir mit einem schnellen Rückblick alles zusammen,was bis hierher unsre Harmonik und Modulationskunst ergeben:so finden wir, dass ein einziges Prinzip in Beiden gewaltethat. Alle Harmonien hatten entweder das Bedürfniss, sich in be-stimmte andre aufzulösen, — so der Dominantakkord und sein
33) Neunund zwanzigste Aufgabe: Umbildung von Harmoniegdngenin Satzketten, indem das Hurinoniemotiv unmittelbar oder erweitert zu salz-artigem Abschluss erhoben wird.
Marx, Komp. L, I. 4. Aufl,
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