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1 (1852)
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durch Harmonien verschiedner Tonarten führen ; denn in ihnen istgar nicht die Absicht, eine Tonart festzuhalten, sondern eben,durch alle durchzugehn. Tonarten, die nur im Vorbeigehn berührt,durchgangen worden sind, können auch unbedenklich noch ander-wärts, vor oder nachher Sitze der Modulation werden.

Betrachten wir aber noch aus einem andern Gesichtspunkte,was wir durch die Modulationsordnungen erlangt haben. Nichtblos die Gänge führen uns durch verschiedne Tonarten, auch dieSitze der Modulation sind verschiedne Tonarten, und jeder enthältirgend einen wichtigen Theil des Tonstücks; den Vordersatz desersten den Nachsatz des ersten oder des zweiten Theils und sofort. Das ganze Tonstück ist gewissermaassen ein grösse-rer Gang, nur .zu bestimmten Zielpunkten, Schlüssen gelenkt,und eingerichtet.

Dies führt uns zu einer neuen Bewegungsform, zu

Gängen aus Sätzen , Satzkelten.

Im Grunde sind schon No. 239 und 240 solche Gänge ; siebestehen nicht, wie andre (z. B. No. 243), aus einer verbundnenReihe einzelner Akkorde, sondern aus je zwei zusammengehörigenHarmonien: dem Dominant-Akkord und dem darauf folgenden Drei-klang. In gleicher Weise kann jeder Salz durch Wiederholungauf andern Stufen zu einem Gange, zu einer Satzkette, werden,und zwar in mannigfaltiger Weise. Hier sehen wir, bei A und B

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zwei Beispiele solcher Satzketten vor uns, jede aus einer Verbin-dung von vier Akkorden bestehend. Der bei A zu Grunde liegendeSatz ist eigentlich in diesen vier Harmonien nicht vollständig ent-halten, sondern findet seinen Abschluss erst im fünften Akkorde,der aber zugleich der Anfang der Wiederholung des Satzesist; die Wiederholung erfolgt regelmässig eine Terz tiefer. DerSatz von B ist fester in sich abgeschlossen, aber die Wiederholungunregelmässiger, sie ist freier; zuerst wird der Satz imGrunde nur in einer höhern Lage wiederholt, dabei muss aber vonselbst aus dem Septimen- ein Nonen-Akkord werden; die folgende