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1 (1852)
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3.

Der ersteTheil scliliesstwie S. 215 und 219 gezeigt wor-den in einer andern Tonart; der zweite beginnt in dieseroder mit einer neuen und wendet sich, wie unter 2 gezeigt worden,nach dem Hauplton zurück. Der dritte Theil wiederholt den ersten,jedoch mit einem Schluss im Haupttone. Die Rückwendung kannnach S. 218 durch Vorausschickung der Unterdominante verstärktwerden 32 ).

D. Konstruktion für grössere Kompositionen.

Neue Wichtigkeit erhält die Verknüpfung verschiedner Tonar-ten in Einer Komposition, wenn sie (oder einige derselben) alsGebiete für verschiedne Gedanken benutzt werden. Die Grundsätzehängen mit dem Vorausgegangnen so nahe zusammen, dass sie hierErwähnung fodern, wenn auch der praktische Gebrauch uns nochfern liegt.

Zuerst erscheint auch in grossem Kompositionen in der Regelder Hauptton und fodert Raum, den ersten Satz zu entwickeln undeinzuprägen. Wollte man ihm schon hier eine andre Tonart bei-gesellen, so könnte es zunächst nur die der U n ter d omin a n tesein, denn die der Oberdominante wird alsbald Sitz eines neuenSatzes werden. Der Schritt in die Unterdominante wirkt zwarzunächst als Herabsinken (S. 214), kann aber eben desshalb derWiederkehr des Haupltons neuen Aufschwung geben, gleichsamals Anlauf zu ihm erscheinen.

Nun wird in einem Dursatze die Tonart der OberdominanteSitz der Modulation, nachdem ihre Dominantentonarl (S. 217)vorangegangeu ist. Ihre Unterdominante ist der Hauptton selber,der eben da gewesen und zuletzt wiederkehren muss, hier alsoin der Regel unnöthig, wo nicht ermattend eintreten würde. Solldaher die Modulation hier weiter ausgedehnt werden, so bietet sichzunächst die Parallele der Oberdominante als deren nunmehrnächster Verwandter dar.

32) Achtundzwanzigste Aufgabe: Durcharbeitung von Liedesgrund-lagen in Cdur und ^moll und zwar

1) von z wei th e ili ge d , deren erster Theil im Haupttone

2) von zweitheiligen, deren erster Theil nicht im Haupttoneschliesst

3) von drei t heiligen nach allen oben angegebnen Konstruk-tionen.

Dass dabei, wie früher, Gangmotive benutzt, dass die in Cdur oder y/mollniedergeschriebnen Grundlagen am Instrument in andre Tonarten übertragen undzuletzt aus dem Stegreife gebildet werden, versteht sich von selbst.