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1 (1852)
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Der dritte Sitz gebührt der Tonart der Unterdominante,die (S. 218) den Schluss vorbereitet. Ihr würde sich zunächst dieTonart ihrer Parallele anschliessen; denn ihre Oberdominanleist der gleich folgende und das Ganze schliessende Haupttoii, ihreUnlerdominante dagegen würde nur noch eine Quinte weiter vomHauptton abführen, ohne Neues zu bringen. Soll nun diese Paral-lele vor oder nach der Unterdominante auftreten?

Das Letztere würde als folgerichtiger den Vorzug haben, denndie Parallele hat nur durch die Unterdominante Zutritt, ist nur alsderen Angehöriges, als Folge derselben begreiflich. Aber diese folge-richtigste Stellung würde die neue Tonart da einschieben, wo derAufschwung von der Unterdominante in den Ilauptton (S. 218) vonWichtigkeit ist. Wir ziehen daher im Allgemeinen vor, die Paral-lele der Unterdominante voranzuschicken.

Den Schluss macht natürlich der Hauptton.

Nur eine nahverwandte Tonart ist noch unbesetzt: die Paral-lele desHaupttons. Folgerecht war es, sie zu dem Haupt-ton zu stellen, also entweder in den Anfang, oder an den Schlusszwischen Hnterdominante und Hauptton ; aber an beiden Orten wurdesie den Aufschwung hemmen. Ihre bessere Stelle ist also da, woalle Parallellöne Zusammenkommen, hier bildet sich dann eine grosseMasse von Moll-Modulation, die durch den Zwischentritt jenerHauptparallele erst quintenmässig organisirt wird.

So ergiebt sich nun folgender Grundriss einer Modula-tionsordnung für Dur.'

Dur. Moll. Dur.

w_- a _

Cdur, ö a ur, Gdur, Fmoll, Awo[\, Z? moll, Fdur, Cdur, Cdur.

Ueberall zeigt sich folgerichtiger und zweckmässiger Gang,zureichender Zusammenhang und in der Zusammenstellung vonDur und Moll einfache und darum bestimmt und kräftig wirkendeMassenvertheilung. Wollten wir die Dur- und Mollmassen zersplit-tern und durcheinanderwerfen, so würde keine der Tongatlungenzu voller Wirkung kommen und die Modulation schon dadurchunsicher und unslät werden. .

Die Modulationsordnung für Moll widerstrebt von Hansaus einer so sichern und einfachen Zusammenordnung ; dies istauch dem trüben, unsichern Karakler der Molltonarten (S. 215)durchaus angemessen. Der Grund liegt darin, dass gleich dernächste Hauptpunkt nach dem Anfang einem andern Tongesehlechtezugehört, dem Paralleltone des Haupttons. Diesem Paralleltonkönnte sich zunächst seine Dominante (oder vielmehr der Parallel-ton von der Dominante des Haupttons), dann die Dominante desHaupttons selbst anschliessen. Nun käme die Tonart der Unter-