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1 (1852)
Entstehung
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Sollen diese Grundlagen sich namentlich modulatorischerweitern, so erscheint jene aus der Naturharmonie (S. 69) schon

bekannte

drei th eilige Form,

als die günstigere. In dieser ist der dritte Th eil wesentlichnichts als Wiederholung des ersten, und gehört, wie dieser, demHauptton an, während der zwischen ihnen stehende zweite Theildie Bewegung vom Hauptton weg oder das Enlferntsein von ihmund die Rückkehr zu ihm zum Inhalte hat. Hier bieten sich zu-nächst folgende Konstruktionen.

1.

Der erste Theil steht und schliesst im Haupttöne; derdritte wiederholt ihn. Der zweite Theil kann möglicherweisewieder im Haupltone beginnen, würde aber damit die Grundschwächein der Konstruktion des eisten Theils (S. 215) nur noch vermeh-ren. Vielmehr wird man die Feststellung des Haupttons im erstenTheile benutzen, um den zweiten Theil sogleich in einer neuenTonart einzuführen. Ist von dem Ganzschluss in dieser Tonartunmittelbare Wiederkehr des ersten Theils im Haupttone statthaft,so kann der zweite Theil in seiner Tonart scbliessen und der dritte(Wiederholung des ersten) unmittelbar folgen. Leicht würde dies,wenn z. B. der erste Theil in Gdur und der zweite in Fm oll,oder der erste in ^/moll und der zweite in Gdur ständ.

Offenbar ist diese Konstruktion die lockerste von allen mögli-chen. Der erste Theil schliesst, ohne Bedürfniss und Erwartungeines zweiten zu hinterlasseu, der zweite schliesst wieder unbe-kümmert für sich ab.

2 .

Der erste Theil steht und schliesst im Hauptton,es sei C.Der zweite Theil tritt in einer neuen , vielleicht entlegnem Tonart(es böten sich die Harmonien e-gis - f>, h-dis-ßs,as-c-es, f- as - cund andre dar) auf oder wendet sich in sie, oder durchwandertmehr als eine Tonart und schliesst nicht bestimmt für sichsondern wendet sich auf einen Modulationspnnkt, von dem aus derWieder-Eintrilt des ersten Theils im Haupttone gut erfolgen kann.

Welcher Punkt ist das? Es ist vor allen andern die Domi-nante des Haupttons, entweder gleich der Dominantakkord,oder erst die Tonart der Dominante und dann jener Akkord, alserstes und günstigstes Zeichen seiner Tonart. Bisweilen wird manin Dursätzen eine Wendung auf den Durakkord der Obermediante(in Gdur also auf e-gis-h) oder andre Wendungen unterschiebenkönnen, wenn damit Anschluss und Ausprägung des Hauptions ebenso sicher erlangt werden.