alte Tonart, oder (wie bei b) förmlicher Uebergang in eine Tonart,der der Akkord einheimisch ist. In der Regel wird man vorausset-zen, dass diejenige Tonart folge, in der der erschienene Akkordtonischer Akkord ist; im obigen Falle wird man also Pmoll (wiehei b) erwarten. Doch die Hauptsache bleibt, dass er von der bis-herigen Tonart losreisst und der nachfolgenden wirklichen Ueber-gang vorbereitet*). In diesem Sinne dient der kleine Dreiklangauf der Unterdominante
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auch zur Einleitung und Verstärkung der S. 1$2 zu schwach be-fundnen Modulation aus Dur in Moll auf derselben Tonika. Dieumgekehrte Modulation aus Moll in Dur wird noch besser durchden Umweg über eine Tonart, die mit Dur nächstverwandt ist, z. B.
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befestigt.
Dies sind die aus dem bis hierher herrschenden Harmonieprinzipentwickelten Modulationen. Ehe wir auf die Anwendung der zuletztgefundnen Mittel übergehn, erhalten diese noch einen Zuwachs, dersich am verminderten Septimenakkord ergiebt und den wir als
Enharmonik des verminderten Septimenakkordes
bezeichnen wollen. Dieser Akkord ist schon oben (S. 202) alsbestimmtestes Zeichen der Tonart aufgewiesen, zugleich aber daraufhingedeutet worden, dass wir ihn von einer andern Seite kennenlernen würden.
Der verminderte Septimenakkord besteht nämlich aus lauter
kleinen Terzen, der von ^fmoll z. B. aus den Terzen gts-h, .
h-d, . und d-f. Kehrt man ihn um, setzt also zunächst den
Grundton über die Septime, —
kl. 3. kl. 3. kl. 3. üb. 2.gis ■ - h - d - f
h - d - f - gis
*) Einen ebenfalls hierhergehörigen Fall kann man in No. 471 sehen. DieModulalion stand zuletzt in Cmoll. Die dritte Strophe beginnt mit dem Drei-klang c - es - g , also ohne Frage in Cmoll. Nun folgt der Dreiklang g - b - dund sagt uns, dass wir nicht mehr in Cmoll sind. Vielleicht kommen wiralso nach Gmoli. Aber gleich der folgende Akkord as - e - es widerlegt das;er ist so wenig in Gmoli möglich, als g - b - d in Cmoll. Endlich schliesst dieStrophe mit es - g - b und wir müssen — nicht wegen eines bestimmten Zei-chens, sondern in Erwägung aller einzelnen Umstände — annehmen , dass wiruns wieder im Hauptton, iu Esdur befinden.