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Allein, da der verminderte Dreiklang, eben wie der verminderteSeptimen-Akkord durchweg, aus übereinandergesetzten kleinen Ter-zen besteht, so können wir ihn auch (wie schon S. 160 gezeigtworden) aus diesem Akkorde durch Weglassung des Grundtonsbilden und auf dessen Tonart beziehen. Im ersten Fall deuteteh-d-f auf g-h-d-f , also auf die Tonart Cdur oder Cm oll. Imandern Fall deutet es auf gis-k-d-f, also auf e-gis-h-d-f, alsoauf die Tonart ^moll.
Wir sehen hieraus, dass der verminderte Dreiklang als wich-tiger Theil des Dominant-Akkordes zwar an dessen Fähigkeit, eineAusweichung zu bezeichnen, Theil nimmt, jedoch mit geringererBestimmtheit. Erst die Folge zeigt sicher, welche der beiden Ton-arten, aus denen ein solcher Akkord genommen sein kann, gemeintwar; die folgenden Modulationen z. B. —
können auf Dominant-Akkorden (auf c, f, e, fis) fussen und nachFdur, /Mur, AAw , //dur oder Moll führen; man könnte ihnenaber auch verminderte Septimen-Akkorde (oder deren Nonen-Ak-korde auf a, d, cis, dis) unterschieben und sie nach Z/moll, Gmoll,FVsmoll und Cwmoll (oder Dur) leiten.
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Erst die Schlussakkorde in jedem der Beispiele zeigen, welche Ton-art wirklich folgt.
Uebrigens erwartet bei dem Eintritt eines verminderten Drei-klangs unser Gefühl zunächst diejenige der beiden möglichen Ton-arten, die der vorangehenden Tonart am nächsten liegt. Tritt z. B.in G'dur, wir hier —
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bei a der Akkord h-d-f ein, so fassen wir ihn als aus g-h-d-f
entsprungen und erwarten Cdur, weil dieses mit Gdur näher ver-wandt ist, als ^fmoll. Erscheint aber derselbe Akkord wie oben
bei b in Cmoll, so deutet er auf gis - h-d-f, wir erwarten-4moll, weil dieses Cmoll näher liegt, als der Tonart Cdur.
6. Der Dominant - Dreiklang.
Dem Dreiklang auf der Dominante fehlt offenbar die Bestimmt-heit in def^Bezeichnung der Tonart, die dem Septimen-Akkord