2) einen Akkord,
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h - d - f - a,mit kleiner Terz, kleiner Quinte, kleiner Septime,
3) dreimal Akkordgestallen,
e - g - h - d
a - c - e - g
d - ƒ - a - c
mit kleiner Terz, grosser Quinte, kleiner Septime,
die wir allesammt als Se ptimenak kord e (S. 86) anerkennenmussen, fiir die übrigens besondre Namen nicht nothwendig schei-nen*). Die mit 1 uud 3 bezeichneten sind offenbar neue Gestalten,die mit 2 bezeichnete scheint die altbekannte vom grossen No-nenakkord (S. 165) abgeleitete Harmonie zu sein. Diese musste sichindess in die Tonika auflösen (h - d - f - a nach c - e - g) wahrenddie oben aufgeführte ganz anders schreitet.
Allein nun zeigt sich die Folge unsers Abfalls von der Na-lurgestall. Keiner dieser Akkorde kommt den natürlichen, na-mentlicb dem Dominantakkord, an sinnlicher und gemüthlicher An-nehmlichkeit gleich; die Harmonien unter 1 sind schroff uud herb,die unter 3 sind getrübt und erschlafft, die unter 2 allein erscheintals Naturlaut, — wenn gleich ebenfalls verkümmert und dabei halt-los gespannt, da der eigentliche Grundton fehlt. Und wenn wirdies nicht unmittelbar erkennten, so würde die Verwendung der Ak-korde den Erweis geben. Naturharmonien sind in allen Lagen undUmkebrungen frisch und behend, umgestaltete —
wollen sich bald in diese bald in jene Sfellung noch weniger alsin die Grundstellung schicken; natürliche werden — vereinzelt undverbunden, — tausendfaltig anwendbar befunden, umgestaltete nurselten. Meistens erscheinen sie nur in jener in No. 243, C auf-gewiesnen Verkettung und zwar vom Dominantakkord ausgehend biszu dem mit 2 bezeichneten, einer Naturbildung gleicben Akkorde,der in die tonische Harmonie schreiten kann, —■ also die ersten
*) Einige Ilarmoniker nennen die mit 1 bezeichneten Akkorde (z. B.c-e-g-/i) grosse S ep t ime n a kk o r d e , den mit 2 bezeichneten ( h-d-f-a )wie schon friiher gesagt, kleine n S eptim en a k ko rd. Bei der dritten Reihe{d-f-a-c) feliit schon der Name; man nennt sie weiche Dreiklange mitkleiner Septime, obwohl sie nicht Dreiklange sondern Septimenakkordesind. Uns scheint es keineswegs Bedürfniss, jeder voriibergebenden Gestalt einenNamen anzuhangen; nur die einflussreichen und wichtigen verdienen genanntzu werden.
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