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von C nach D, E, F, G, H, C*) durch eine kleine Inkonse-quenz der Ausgestaltung im dritten und vorletzten Takte ist dieserGang möglich geworden, der nicht blos vermehrten Inhait, sondernauch besser zusamniengehörige Zielpunkte hat. Die starre Konse-quenz in No. 238 ist unkünstlerisch; die Tonkunst kennt nichtden Fortschritt in lauter Ganztönen; sie mischt im Dur- undMollgeschlecht Ganz- und Halblöne und hat, wie die Natur, nieanders als im Verschmelzen von Gleichartigkeit und mildem Wecbselihre Befriedigung gefunden**).
Dass man in ahnlicher Weise die Durtonleiter hinab, dieMolltonleiter hinauf- und hinabschreiten, dass man in die jedesmaleinen Halbton höhere Tonart bei («)
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oder in die jedesmal um soviel tiefere schreiten kann, ist ohneWeiteres klar.
Eben so bedarf es nur der Erinnerung, dass jeder Gang inmannigfachen Lagen, in enger und weiter Harmonie, kurz mit all’den Abwechslungen, die sich sehon S. 116 gezeigt haben, ausge-fiihrt werden kann. Man wird gewahr, dass das Element derHarmoniegange hier erst zu voller Ausdehnung gelangt. Wahrenddies der Uebung des Schuiers überlassen bleiben darf, stehn unsnoch zwei merkenswerthe Fortschritte zu Gebote. Sie knüpfen sichan den sehon oben erwiihnten Gang in die jedesmalige Unterdomi-nante, der hier
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") Hier ist zugleich Ad1«ss, die Ausdehnung unsers Vermogens zu ermessen.Zuerst war uns die Tonleiler nichts als eine Reihe einzelner, obwohl zusam-mengehöriger Töne; dann lernten wir sie harmonisiren (No. 98) aber ohneGleicbgestalt; dann — in den Se&takkordgangen — fand sich Gleicbgestaltund jeder Ton der Tonleiter ward Grundton eines Akkordes; jetzt ist jederTon Tonika einer neuen Tonleiter.
Diese Wahrheit könnte als Verurtheilung aller so weit gefiihrten Harmo-niegange, namentlich der in No. 240 angefangnen, wieder ganz gleicharligen,geiten, wenn man nicht im Auge behielte, dass die Weite der Ausführung nurals Uebung für den Schiller einpfohlen, im künstlerischen Wirken aber demErmessen des KüusHers überlassen ist.
***) Bei diesen und den folgenden modulationsreichen Gangen soll jede Vor-zeichnung nur der Note geiten, vor der sie steht, ohne dass es eines Wider-rufs bedarf.