189
e, oder lahm wie bei a, oder hinfallig wie bei d, oder noch abrup-ter wie bei f und b. Eben diese let zie Wendung weiset auf denrechten Weg. Man muss diese Schliisse in die Tonart der Dominantewenden, —
èii
:l 1 1
—
rr
—
h3-
'o— l+<=>■
— a
-«J
um dem Vordersatz zu geniigen und für den Nachsatz Rückwendungund Scbluss im Hauptton übrig zu behalten.
Blieken wir nun noch einmal auf jene Modulalionen zurück,die nicht nothwendig aber (S. 184) moglich sind: so werden wirum so bereitwilliger sein, bei unsern Uebungen 28 ) in ausweichen-der Modulation nur sehr besehrankten Gebrauch von ihnen zu ma-ehen, je mehr wir Modulationen mit Nothwendigkeit — also gewissberechtigt eintreten sehn.
Dritter Abschnitt.
Modulationsgiinge mit Dominantakkorden.
Jede Einführung eines neuen Akkordes ist als neues Molivanzusehn und kann als solches fu'r sich allein oder im Verein mitandern zu Harmoniegangen benutzt werden. Dies — und dasYerfahren dabei ist aus Früherm hinlanglich bekannt, so dasswenige Beispiele genügen, es auf die neuen Mittel anwenden zulassen.
Die naohstliegeude Modulation (wenn man auf Yerwandtschaftder Tonarlen sieht) ist die in die Oberdominante. Seizen wir siefort, gehen wir aus jeder Tonart in ihre Oberdominante, —
26) DreiundzwanzigsteAnfgabe. Ausarbeitung der in der Beilage XIVgegehnen Melodien, — sogleich mit Benutzung der Modulalionswenduagen,die sie erfodern.