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2. Innere Merkmale
der Nothwendigkeit einer Modulation sind Melodiewendungen, dieohne Ausweichung in fremde Töne nicht angemesseii behandeltwerden können, ohwohl die Melodie selber an der Stelle, wo mo-dulirt werden niuss, keinen fremden Ton enthalt. Dieser letzteUmstand kann den Uebertritt in andre Tonarten keineswegs aus-schliessen, da auch einheimische Töne fremden Dominantakkorden(z. B. f den Akkorden
f - a - c - esdes - f - as - cesb - d - f - as
und nun erst demDominantakkorde g-h-d-f) angehörig sein können.
Aber worin liegt die Nothwendigkeit einer Modulation an Stel-len, wo kein fremder Melodieton sie hcrbeifiihrt? — Sie kannErstens in spater nachfolgenden fremden Melodietönen liegen,die eine vorhergegangne Ausweichung nothwendig voraussetzen, aberan sich selber nicht zulassen. Wir können dies an folgenderMelodie
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beobachten, die sich durch Vorzeichnung und Schluss (und schonAnfangs durch das wiederholte gis als ^moll zugehörig erweist.Man kann sie bis zum vierteu Takte in dieser Tonart stehn lassen(wie hier —
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bei a) bis der folgende Ton Querstand und Stillstand zugleichbringt. Es geht nicht weiter und man sieht, dass g mit einer biszu ihm hingeführlen ^moll-Modulation, wie die obige, unvereinbarist; man batte schon friiher ^moll verlassen sollen. Die zweiteHalfte der Melodie kann ziemlich lange in Cdur bleiben, bis endlichbei gis ^moll nothwendig wird, hier aber nur ungeschickt einge-führt werden kann. Besser ware diese Behandlung.