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zwar leicht behandelbar sind, aber dem Klange nach keine andreWirkung hervorbringen, als neue verminderte Septimen-Akkordeauf dem jedesmaligen tiefsten Ton; eine Bemerkung, die in derModulationslehre Frucht bringen wird.
Daher wird man das Zuriickgehen von abgeleiteten Akkordenauf die ihnen vorhergehenden einfachern, z. B.
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durchaus nicht leer und unbefriedigend finden.
Urn den Nonenakkord und den aus ihm gebildeten Septimen-akkord in Dur sich eigen zu machen, bedarf es blos einiger Ver-suche 24 ).
Nachtrag 1 .
Neue Freiheiten des Dominant-Akkords.
Hiermit schliesst der Kreis von Harmonien, die sich unmit-telbar aus der ersten Grundharmonie (S. 54) mit den Tonender Dur- und Molltonleiter entfalten*).
Unter allen Akkorden hat sich der Dominant-Akkord am ge-schaftigsten und frucbtbarsten erwiesen; er hat den vermindertenDreiklang und beide Nonen-Akkorde mit ihren Septimeu-Akkordennach sich gezogen. Schon S. 110 haben wir ihm freiere Fortschrei-tung verstattet; in den Mitlelstirameu, von andern Tonen gedeckt,durfte seine Terz hinab-, seine Septime hinaufgehn, urn den fol-genden Akkord nicht unvollstandig zu lassen. Jetzt muss unsnaher liegen, die Verbindung der Akkorde zu begunstigen. Wirkönnen daher dem Grundton des Dominant-Akkordes gestatten, alsQuinte des folgenden Dreiklangs liegen zu bleiben (a) (wie schonin No. 113 geschehn), gleichsam als war’ er uur die Oktave einesausgelassnen Grundtons (b), oder auch allen falls — doch nurunter besondern Fmstanden — (c) in die Terz, statt in den Grund-ton des folgenden Dreiklangs zu gehen,
24) Ei nundzwanz i gste Aufgabe: Bearbeitung der in der BeilageXIII gegebnen Melodien, nöthigenfalls nochmalige Bearbeitung einiger alteramit Benutzung der neugewonnenen Akkorde.
') Wiefern auch der kleine Dreiklang als Ableitung aus dem grossen ange-sehn werden könne, ist in der Mu sik w iss e n s c h aft zu erörtern.