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1 (1852)
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milder und einfacher geworden sein. Den Nonen klebt leicht wieschon S. 160 gesagt ist) Ue bertri eb e n h ei t und Sch'wülstig-keit an; diese bleibt mehr oder weniger an ihnen haften, selbst wennsie sich durch Weglassung des Grundtons als Septimen darstellen.

Noch gunstiger ist die Einführung desselben Akkordes als Quint-sext-Akkord im folgenden Takte. Naher hatte auch hier der Drei-klang der Unterdominante gelegen. Allein derselbe hat schon imfiinften und sechsten Takte, hesonders bei dein Eintritte des Nach-satzes seine Rolle gespielt, wird auch zum Schlusse (noch einmalbedeutend mitwirken; man würde diese Wirkungen schwachen undeinförmig werden, wollte man ihn auch noch dazwischen einführen.

Warum ist im ersten Akkorde die Quinte verdoppelt? Dieseund die weitern Fragen können dem eignen Forsehen des Jüngersüberlassen bleiben. Nur eine Bemerkung folge zum Schlusse.

Schon bei der Beurtbeilung von No. 204 ist gelegentlich derneue Septimen-Akkord zwar richtig aber nicht gunstig angebrachterschienen, wahrend der Dominant - Akkord überall gutgeheissenwerden konnte, wo er nicht etwa Fehler oder ganz bestimmteMissstande (z. B. Verdopplung der Terz im folgenden Akkorde)nach sich zog. Dessgleichen ha ben wir den verminderten Drei-klang im Vergleich zum Dominant-Akkord eng und verkiimmert,die Nonen-Akkorde überladen und schwiilstig nennen mussen; ja,wenn wir den Dominant-Akkord init dem Durdreiklang vergleichen,so linden wir diesen für sich allein befriedigend, jenen nach Auf-lösung verlangend, das heisst: Befriedigung nicht in sich findend,sondern ausser sich suchend. Ueberall zeigt sich der abgelei-tete Akkord minder frei, frisch, befriedigend, als derSta mm-Akkord, von dem er abgeleitet ist. 'Ueberall sind dieHarmonien, je naher dem Ursprung, um so frischer und krafliger.

Dies zeigt sich auch im Gebrauche. Die Umkehrungen desNonen-Akkordes waren möglich, aber nicht leieht und oft anwend-bar, selbst blosse Tonumstellungen konnten verwirrend auslallen.Die Umkehrungen des neuen Septimen-Akkordes

wird man ebenfalls nicht so wohlgestaltet und behandelbar finden,als die des Dominant-Akkordes, wahrend beilaufig gesagtdie des verminderten Septimen-Akkordes