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drei grosse und drei kleine Dreiklange, alle geeignet als tonischeDreiklange Sebluss und Befriedigung zu gew'ahren, dagegen in Mollnur zwei grosse und zwei kleine. In Dur linden wir einen, inMoll zwei verminderte DreiklaDge, von den Septimen- und Nonen-akkorden zu gesehweigen.
Ueberall zeichnet sich der Mollkarakter als trüber, unbefriedi-gender, unruhiger. —
Vierter Abschnitt.
Dritte H armonieweise in Moll.
Die dritte Harmonieweise führt uns bekanntlich (S. 139) dieUmkehrungen zu. Nach dem schon früher hierüber Gesagten bleibtnur wenig zu bemerken.
Zunachst lassen alle Dreiklange, — grosse, kleine und ver-minderte, — in Moll eben so wohl, wie in Dur sicb umkehren underhalten in der Umkehrung die von dorther bekannten Namen.
Dasselbe gilt von den beiden Septimen-Akkorden, — demDominant-Akkord und dem verminderten Septimen-Akkorde.
Ferner werden hier, wie in Dur, alle Umkehrungen behandelt,namentlich die der Septimen-Akkorde und verminderten Dreiklangeaufgelöst, wie ihre Grundakkorde; überall gehn die Töne, wieS. 160 angegeben ist.
Es bleibt also nur
der Nonen - Akkord mit seinen Umkehrungenzu betrachten.
Schon bei der Umstellung der Töne im Grundakkorde fandenwir seine Tonfülle hinderlich. Noch bedenklicher tritt diese bei denUmkehrungen in den Weg; auf den ersten Bliek übersehn wir,dass die Umkehrungen, ohne weitere Rücksicht unlernommen, dieTöne verwirrend in einander schieben würden.
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Nur in besondern Lagen sind Umkehrungen des Nonen -Akkordesohne Verwirrung möglich,
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und aucb hier mit mancherlei Bedenken und Uebelstanden verbun-den. Wir wollen sie daher nur vorsichtig und mit Auswahl ge-