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dann aber gründlicher aus der Bedeutung des Gegensalzes vonTouika und Dominante bat erkennen lassen: so Gndet der Kompo-nist sich doch bisweilen bewogen,
a) stalt des tonischen Dreiklangs den der Unterdominante (alsden nachstwichtigen Akkord)
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b) statt des Halbscblusses einen unvollkommnen Ganzscbluss,wie hier bei a,
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c) statt des Ganzschlusses mit Doniinanlakkord und tonischemDreiklang einen aus den Dreiklangen der Unterdominanteund Tonika gebildeten Schluss (wie oben bei b )zu setzen; den letztern Schluss uennt man Kirchenschluss*).Es ist leicbt einzusebn, dass alle diese Wendungen, so gewiss sieunter Um standen recht oder nöthig sein können, doch demBegrilT eines wahren und beslimmt wirkenden Scblusses nicht sowolil entsprecben, als die normalen Wendungen. Der Halbscblussin No. 142 bringt zwei nicht verbundne Akkorde zusammen; derunvollkommne Ganzscbluss bei a in No. 143 würde den normalenGanzscbluss am Ende des Liedsatzes beeintracbtigen; der Kirchen-schluss bezeichnet nicht einmal mit Bestimmlheit die Tonart; erist ebensowobl in Edur als in Cdur möglich und würde dort alsnormaler Halbschluss dienen. Wir miissen daher die friiber (beiNo. 140) aufgewiesnen Schlüsse als Norm festhalten, dürfen aberauch die abweichenden Wendungen in den Uebungen 14 ) zu Liedes-grundlagen nicht ausser Acht lassen.
*) Dieser Kirchenschluss ist einer von den Schliissen , die das System derIiirchentonarten , Uber welches in der Lehre vom Choralsatze beriehtet wird,festgeslellt bat.
14) Zehnte Aufgabe: es werden Harmoniegrundlagen zu Liedsalzen inSatz- und periodischer Form erst mit den normalen, dann mit den ausnahms-weisen Schlussformen ausgearbeitet, und zwar zuerst schriftlich in Cdur. Dannwerden sie allmahlig, aber bios am Instrument, in die andern Touarten iiber-tragen.