Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
120
Einzelbild herunterladen
 

120

gern 3 oder 5 Takten) und den nothwendigen Schluss geben,z. B. dieser

der sich bis zum vierten Takte 1'ortfiihren Hess und auch , von sei-nem secbsten Takt an, so wie bier bei a

|ijE§=g=|i

p'

139

:d:

m

4 - 4 -

I 11. s.

r v

T

batte geschlossen werden können. Aber dann ware der Schluss-akkord auf den siebenten und der Dominantakkord auf den sechstenTakt getallen? Dies ware kein Fehler. Wir wissen solion vonS. 44 her, dass es uns freisteht, einfache Taktordnungen in zu-sammengesetzte zu verwandeln; man verwandle die Taktart vonNo. 138 durch Zusammenziehung von je zwei Takten in 4 Takt(oder unter Verwandlung aller halben in Viertel in £ Takt, wieoben bei b) so beschrankt sich das Ganze auf vier Takte und derSchlussakkord fallt auf den vierten Takt.

2. Perio dis che Liedform.

Die Norm fiir das periodische Lied kann grundsatzlich nurdiese

sein, gleichviel, ob man sie auf zweimal vier, oder zweimal zwei,oder zweimal acht Takte erstreckt; der Vordersatz erhalt einenHalbschluss, zu dem der tonische Dreiklang in den Domioantdrei-klang schreitet; der Nacbsatz erhalt einen Ganzschluss. Hier

141

-4

r

j i

red.

- 4+.

_cd_led;

f-

J H1

3-g-

zQs.

._C2_

-S-

geben wir wenigstens eine Ausfüllung der Norm, alle weitern derUebung des Schiilers iiberlassend.

So gewiss übrigens die von uns aufgestellte Norm im Allge-meinen die sachgemassesle isl, wie sich schon bei der Naturharmonie,