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spielen*) au die Hand (deren man vor dem Beginn einer Musikbisweilen bedarf, um die Zuhörenden aufmerksam zu machen, oderdie Sanger auf den Anfangston hinzuleilen) und bietet neue Gele-genbeit, fliessenden Gebrauch der Harmonie zu üben.
Für jetzt kommt blos die satzförmige und periodische Lied-komposilion in Belrachl; fiir die Darslellung zwei- und dreilheiligerLiedsatze genügen unsre barmonischen Mittel noch nicht.
1. Satzartige Liedform.
Das Lied in Satzform wird der Regel nach (S. 43) eineAusdehnung von 4 oder 8 Takten haben und muss (S. 60) miteinem Ganzschluss enden. Hier —
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sielit man die Norm fiir dasselbe; mit G-C, ist der Ganzschluss(Dominantakkord und tonischer Dreiklang) bezeichnet; alle leerenTakte, so wie die erslen zwei oder drei Tbeile des vorletztenTaktes können nach Beliebeu — natiirlich feblerlos und zusammen-bangend harmonisirt werden. Es ergiebt sich hieraus, dass die ein-fachste Liedanlage wenigstens zwei Harmonien (Dominantdreiklangund Dominantakkord fiir Eins gerechnet) fodert, die hier bei a
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in der Kiirze, bei b breiter aufgestellt sind. Der nachste Akkord,den man hinzuziehen möchte, ware der Dreiklang der Unlerdo-minante;
ihm wiirde sich der Dreiklang der Parallele — oder die in No. 110gefundne Akkordreihe —
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anschliessen. Abgeselin vonj allem sonst noch Möglichen musssich auch jeder Gang zum Liedsatze gestalten lassen, sobald wirihm angemessene Ausdehnung (von 2, 4, 8, allenfalls 6 — nicht
*) Der atte Name ist bekanntlich Pr Studium. Dass das Praludiren oftzu weit getrieben wird, oft ganz unterbleiben sollle, sei beilaufig eriimert.