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genwechsel und Rhythmisirung zu neuen Gestaltungen kommen katiOjdies durehzuarbeiten darf dem Schuier überlassen bleiben 13 ).
Die andre Weise freier Verwendung der Harmonie ist dieebenfalls S. 113 angekündigte
B. Sildung von Liedesgrundlagen.
Liedförmige Satze (wie alles Andre) werden vom Kiinsller nichtetwa so geschalfen, dass er erst eine Harmoniefolge bildete unddann eine Melodie dazu suchte, oder umgekehrt erst die Melodieerfande und dann sich nach einer Begleitung umsahe. Vielmehrtritt ibm Beides vereint, das Ganze in seiner wesenllichen Einheit,vor das innere Auge und es ist ibm möglich, dassclbe wenigslcnsin bezeichnenden Ziigen, wenn nicht ganz vollstandig, sogleich fest-zuhalten. Hiernach bat auch bei den Aufgaben in einstimmigerKomposition und Nalurharmonie gestrebt werden sollen. Auf unsermjetzigen Standpunkte dagegen haben wir bereits S. 113 das Unzu-langliche unsrer dermaligen llarmoniegeschicklicbkeit für freienSatz erkannt; es darf also von jener kiinsllerischen Liedkompositionnicht die Rede sein. Wohl aber können wir untersuchen, welcheHarmonie - Grundlagen für Liedsatze anwendbar sind und uns die-selben gelaulig machen. Dies ist eine nülzliche Vorühnng für diewirkliche Liedkomposition, giebt beilaufig eine Reihe von Vor-
13) Nennte Aufgabe: der Schiiler hat
1) in Cdur schrifllich aus den geeigneten Haruioniemotiven Gange zubilden, sie
2) am Instrument in allen Lagen und mannigfacher Rhythmisirung aus-zufiihren, dann
3) dieselben , ebenfalls am Instrument, allmablig auf die andern Ton-arten zu iibertragen.
Diese Uebung muss von Zeit zu Zeit wieder auTgenommen werden, bis Vor-stellung und Darstellung dem Schuier sicher und gelaufig worden sind. Jeweiter ein Gang (etwa mit Hülfe des Lagenwecbsels, wie hier ■—
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ein aus No. 132, b genommener) forlgefiihrt wird, desto gelaufiger und fliessen-der werden Vor- und Darstellungsvermögen entwickelt.