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Die ersle Bedingung fiir diese Sicherheit ist, dass wir vorerstkeine frcniden Akkorde, sondern nur sólche gebrauchen, die —odcr dergleichen wir schon kennen gelernt. Zuerst wollen wir nurdie Dreiklange frei gebrauehen.
Erster Absclinitt.
Freier Gebrauch der Dreiklange.
Werfen wir einen Bliek auf unsre bisberigen Arbeiten, solinden wir, dass von jedem Dreiklang bald der Grundton (oder des-sen Oklave), bald Terz, bald Quinte in der Melodie erscheinen.In No. 98 z. B. trilt vom toniseben Dreiklange Takt 1 die Ok-tave c, Takt 3 die Terz «?, Takt 5 die Quinle g in der Oberslimmeauf. Also kann die Oberstimme sowohl Grundlon (O k-tave), als Terz, als Quinte eines Dreiklangs sein.
Hiermit ist die Einseiiigkeit unsers vorigen Yerfahrens aufge-deckt. Wir haben jeden Ton der Oberstimme nur in einer einzi-gen Weise gebraueht; c z. B. sollle immer die Oklave, «/immerdie Quinle, e immer die Terz sein, folgiich musste c jedesmalmit c-e-g, «/jedesmal mit g-h-d, e jedesmal mit c-e-g beglei-tet werden. Jelzt erkennen wir, dass jeder Ton der OberslimmeGrundlon (oder Oktave), Terz oder Quinte sein, folgiich — dasser mit allen Akkorden begleitet werden kann, in denen er alsGrundton , oder Terz, oder Quinte vorhanden ist.
Untersuchen wir nun, welclie Akkorde hiernach zu jedem Tonder Tonleiler möglich sind. Wir seizen jeden Ton dreimal, alsOktave, Terz und Quinte, geben ihm demgemass einen Bass undbauen auf lelzlerm einen Dreiklang.
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Zu c haben wir stalt eines drei Akkorde gefunden, 'lauterschon dagewesne.
Zu d haben wir, indem wir es als Grundlon nahmen, zuersteinen neuen Akkord d-f-a gefunden. Ist dieser jetzt schon brauch-bar? — Ja, denn es ist ein Akkord, wie wir deren schon brauchen
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