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Wodureh würde nun der alle Fehler aus No. 103 wieder hcrvor-gerul'en? Wenn wir wieder als Grundloii des zweiten Akkordes gfestsetzten und damit hinab nach f gingen. Wir mussen alsoeiuen Grundton wahlen, der liinaufgeht nach ƒ. Dies ist e,und aul' demselben errichten wir einen neuen Dreiklang, wie zu-vor auf a.
Auch hier also haben wir die Zifferreihe verandert, die falsehenFortscbreitungen beseitigt, die engere Akkordverbindung aber ein-gebiisst. Dieser Verlust ist bei der sonst innigen Verbindung derAkkorde zu erlragen*). Es fragt sich nur noch, ob die beidencinslweilen versuchsweise gebildeten Akkorde sich rechtfertigenlassen? —
Vergleichen wir sie mit den alten: so linden wir zwar, dasssie ebenfalls Dreiklange, — aber, dass sie in ibrem Inball, inihren Intervallen jenen keineswegs ganz gleich sind. Die frühernDreiklange (auf C, G und F) bestanden aus Grundton, grosser Terzund grosser Quinte; die neuern (auf E und A) besteben aus Grund-ton, kleiner Terz und grosser Quinte. Allein auch die kleineTerz ist in der S. 54 gereehlferliglen ersten harmonischen Masseenthalten und so rechtfertigen sich auch die neuen Akkorde. Diefrühern Dreiklange (mit grosser Terz und Quinte) heissen grosseDreiklange, auch harte oder Durdreiküinge, die neuen (mit
*) Dass eine oder die andre Ausbülfe, die wir oben in No. 105 und 107gezeigt haben, auf unserm jetzigen Standpunkte nothwendig und keine andrefür jelzt denkbar ist, — man müsste deun für etwas Neues geiten lassen, dassman oline allen Grund beide Veranderungen zugleich trafe, die Dreiklange aufe und a nach einander brauchte , — dies ist leicht zu beweisen. Wir wissennamlich bis jetzt noch nicht anders, als dass jeder Melodieton mit einem Drei-klang oder Domioantakkorde begleitet wird, in dem er Oktave , Quinte oderTerz ist; daher überziffern wir jeden Melodieton mit 8 oder 5 oder 3. Wennnun die aufeinanderfolgende siebente und sechste Slufe (in Cdur h und a ) mitzwei Dreien überschrieben werden, so entstehen die in No. 103 und 10-4 ge-zvigten Fehler. Wollte man die erste 3 mit einer 8 vertauscben, so würdeeiue Ton-Verbindung h ~ d-f entstehen, die wir noch gar nicht kennen und zugebraucben wissen; überdem würde dieser und der vorige Akkord, in dem eben-falls der Grundton Oktave des Melodietons ist, Oktaven enthalten. Wollte mandie zweite 3 mit einer 5'vertauscben, so würde der Akkord mit dem folgendenin Quinten geben, da für beide die Quinte des Melodietons als Bass angewiesenware. Es kann also die erste 3 uur mit 5 und die zweite nur mit 8 vertauscht,also nur so, wie oben geschehn, verfahren werden.