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1 (1852)
Entstehung
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1. Oktavenfolge.

Erstens nimmt jede der vier Stimmen durchgiingig ihrenbesondern Weg; zu Anfange geht z. B. die erste voii c nach d,nach e, die zweite von g nach h, nach c, die drilte von e nach g,das sie wiederholl, die vierte von c nach g und wieder nach c.Nur von der sechsten zur siebenlen Slufe schreilet der Bass so-wohl, wie der Alt von f nach g.

Der Alt sagt also nichts Andres als der Bass. Allein er ist auchnicht eine blosse Verdopplung und Verstarkung, wie wir sie beidein ersten Versucbe des zweistiinniigen Satzes (No. 51) gesehnbaben ; denn er sleht milten unter den andern Stimmen und willsich gleicli ihnen als besondre Slimme geltend machen. Eben indieser Zweideuligkeit liegt aber ein Uebelstand; der Altjst hier weder besondre Slimme, noch blosse, eigentlich (S. 51)gar nicht zum Stimmgewebe gehorige Verdopplung, wie z. B. indiesem Satzchen

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die oberste und unlerste (in Viertelnolen geschriebne) Stimme, vondenen man gleich erkennt, dass sie blos Verdopplungen von Dis-kant und Bass sind, wabrend die eigenlliche Harmonie in den vierniilllern Stimmen enthalten ist.

Solche Fortschreitungen nun, wie in No. 93 zwischen Altund Bass, werden falsche Oktaven (oder Oktaven, schlecht-weg) genannt; sie geben dem Satz ein zweudeutiges Ansehn,klingen aus dem Stimmgewebe hohl heraus und berauben das-selbe der vollen Mannigfaltigkeit von vier verschiednen Stimmen.Wir wollen sie i'ür jetzl durchaus vermeiden, obwohl dieZeit kommen wird, wo wir auch von ihnen den rechten Gebrauchmachen lernen. Selbst die unschuldigen Oktaven (No. 94) wollenwir für jetzt meiden, da sie uns mindestens eine Stimme ent-ziehen; denn zwei in Oktaven gehende Stimmen sind (S. 51)gleichsam für eine einzigc zu achten. Auch wollen wir nicht Zeit

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