Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
61
Einzelbild herunterladen
 

61

fragen, was jenes giebt und was es entbehren lasst. Untersuchenwir also No. 67 nach allen Seiten.

Zunachst das neue Element, die Harmonie; der Vordersalzsteht in der ersten Masse und fallt, in die zweite, der Nachsalzsteht in der zweiten und fallt in die erste. Dies ist sehr diirftig;da wir aber noch neu in der Harmonie sind, so mag es einstwei-len geniigen.

Dann die Rhythm ik. Sie ist sehr arm; wir köunten sienach friiher Erlerntem leicht beleben und bereichern, z. B. den

Vordersalz so

oder

68

-f-l-

"HCLpCi 1

-11-

:=Ct

-©-

ée-

Ü

p

4

=CJ:

f

i/ I k

umgestalten; aber dabei tritt erst das Hauptgebrechen von No. 67noch greller hervor.

Es liegt in der Tonfolge, die nicht einmal die normale Rich-tung des Vorder- und Nachsatzes (S. 29) entschieden genug aus-spricht. Da wir uns mit der Harmonie einstweilen einverstandenerklart baben, so wollen wir innerhalb ihrer mit dem Vordersatzsteigen, wie hier

a _ b

:ro:

69

=.F~g=:

bei a. Allein der Fall von eg nach g d ist zu heftig undnöihigt uns zu einer vermittelnden Einschiebung, bei b. In glei-cher Weise müsste nun der Nachsatz lallen; allein die in ihm vor-berrschende zweite Masse bietet so weuig Abwechslung , dass wircntweder, wie bei a

a b

m

-3

---

O" ""

P-

IO

o

eine Lage derselben wiederholen, oder wie bei b die erste Massezu Hülfe nehmen mussen. Diesem Nachsatze fehlt nur die rhyth-mische Steigerung, die der Vordersatz in No. 69, b gewonnen; wirstellen das Ganze hier bei a zusammen,

zS~ j

l-e-j

i- ^ t cH h

pJ d

-it

71 ^-5-

-Cr

00

tr- O

j -r 1

1-0-1

r-r-

i-O-14-

indem wir auch den Nachsatz zum Schlusse rhythmisch steigern.

Man bemerke, dass hier wie früher in No. 5 die rhythmischeSteigerung und das Abweicheu von der anfanglichen Weise mitNolhwendigkeit hervortritt; selbst die höhere Steigerung im Nach-