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zu Ende von No. 64 mit g—d auf, so dass ihre Töne auf dasFliessendste in die Ionische Scblussharmonie eingehn. Mithin bildetsich der Periodenschluss so, wie No. 64 in den letzten beidenHarmonien zeigt.
Wie schliessen wir unsern Vordersatz? —In der einstim-migen Komposition hatten wir sowohl fiir Vorder- als Nachsatz kci-nen andern Schluss, als dieTonika; nur die Richtung der Tonfolgeunterschied beide. Jetzt sind wir im Besitz von zwei harmoniscbenMassen, die einen Gegensatz zu einander bilden. Ist auch die Zu-samraensetzung der zweiten (S. 55) nicht obne vorlaulige Bedenken,so bat sie doch ein Paar Tonverhallnisse (Oklave und besondersQuinte, — da die Oktave im Grunde noch keinen wesenllich ver-schiednen Ton giebt) mit der ersten gemein, kann also ebenfallseinen Schluss bilden hellen; — wenn auch keinen so entschiednen,wie die erste Masse (weil die Tonika fehlt und der Grundton, dieDominante, beiden Massen gemeinsam, also nicht fiir eine derselbenbezeicbnend ist*)) doch fiir den Vordersatz geniigend. Wir schicken,um des Gegensatzes willen, die erste (wie in No. 63 oder 65 odermit e — c) voraus.
Hiernach bilden sich unsre Perioden mit folgenden Schliissen;
66
Si
Vordersatz.
Nachsatz.
Schluss des ^ordersalzes.
—f-e
mi
Schluss des Nachsutzes.
den lefztern, der das ganze Tonstiick abschliesst, neunen wir denganzen Schluss oder kurz
Ganzschluss,
den erstern, der nur die erste Halfte (den Vordersatz) abschliesst,nennen wir
Halbschluss;
jedenfalls werden durch diese Schliisse Vorder- und Nachsatz karak-teristischer unterschieden, als in der einstimmigen Komposition.
F uilen wir nun das gegebne Schema vorerst auf das Einfachsteaus, —
so haben wir unsre erste zweistimmige Komposition vollendet, dieden nachsten Bedürfnissen genugthut, — freilich aber nicht niehr.Wir haben aber schon an einfacherm Stolfe gelernt, aus dem Ge-ringfïïgigsten immer mehr und mehr zu enlfalten, indem wir uns
*) Auch hier wird sich der triftigere Gruud erst mit der Erkennluiss derDreiklange ergeben.