Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
54
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folgende, die Quinte, und dann kein andrer, als (wie wirschon oben gefunden) die Oktave.

Was wir hier blos ober flii chlich ertappt liaben, wirdvon der Akuslik*) bestatigt und vervollstandigt. Sie weiset uns fol-gende Töne

als die zunachst zusammengehörigen nach. Die Tonika ist Grund-lage, Grundton der ganzen Tonmasse. Das Ohr erkeunt indiesem Zusammenklange den vollkommenslen Wohlklang.

Eine solche Tonmasse nennen wir Harmonie, oder harmo-nische Masse, ihren tiefsten Ton aber Grundton. ObigerZusammenklang ist also dieersle harmonische Masse.

Forschen wir nach denjenigen Tonen, welche die Akuslik alsdie nachsten nach den obigen angiebt, so stossen wir zunachst aufeinen unsrer Tonleiter nicht eignen Ton, von dem spater**) dieRede sein wird; dann auf einen Theil der Tonleiter.

Hiervon geboren c, e und g der ersten Masse an, d und ƒsind dagegen, wie wir schon oben erkannl haben, mit deren Grund-ton nicht vertraglich. Diese beiden von der ersten Masse ausge-stossnen Töne vereinigen sich aber wobl mit einem Tone derselben,mit g, und bilden mit ihm

eine zweite harmonische Masse. Dass diese Töne zusammengehören, erkennt sofort das Gehör, und wird sich spater noch bes-ser erweisen. Einstweilen bemerken wir Folgendes. Die beidenzuerst zur zweiten Masse gezognen Töne d und f bilden mit ein-ander das Intervall einer kleinen Terz ***), das wir auch in der

') Etwas Naheres giebt schon die allg. Musiklehre, S. 45.

*) Siehe die Anmerkung zu No. 268.

***) Allg. Musiklehre, S. 46.