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Zweite Abtheilung.
Der zweistimmige Salz.
Erster Abschnitt.
Verdopplung der Einstimmigkeit.
Je weiter wir die einslimmigen Tonreihen auszudehnen suchen,desto haltungsloser miissen sie erscheinen; niclH blos, weil sie —wie interessant sich auch ihr Inlialt ausgebildet haben moge — amEnde doch nur ein dunner Toufaden ohne Elangfülle sind, sondernweil die Tonika als Anfangs- und Schlusston zu geringes Ge-wicht gegen die reicher ausgebildete Tonleiter bietet, endlich weilunser Sinn, der Sinn aller in Bildung forlgeschrittenen Völker(und zwar seit einem Jahrtausend etwa), an Mehrstimmigkeit oderHarmonie gewöhnt ist.
Wir versuchen also nach dem einstimmigen den zweistim-migen Satz.
Am nachsten liegt hier, von einer zweiten Stimme in der einenOktave dieselbe Tonreihe vorlragen zu lassen, die die erste ineiner andern Oktave vortragt. So entsteht z. B. folgender Satz
aus No. 5. Es ist nicht zu Ieugnen, dass derselbe zweistimmigauftritt, zwei Stimmen in verschiednen Tonreihen beschiiftigt. DieFolge davon ist eine grössere, brei ter, oktavisch andringendeTonfülle, — die besonders für massenhaftere Wirkung geeignet,für leichte oder scbarf auf Einen Punkt dringende Tonbewegungaber weniger passend erscheint.
Allein zwei solche Stimmen sind dem geistigen In haltenach fast riur für eine einzige zu achten, da jede in Rhythmusund Tonfolge dasselbe sagt, nur in einer andern Tonregion. Da-ber bedarf es keiner weitern Erörterungen und Uebungen für dieseTonform,
Gleichwohl kann sie als Gr un dia ge zu mannigfachen ein-stimmigen Satzen dienen, wenn wir namlich die Tonreihen beider
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