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c lceinen Halbton giebt, oder wir mussten irgend einen andernAusweg, z. B. den bei b , finden. Es bedarf nur eines Schrittes,um alle fremden Töne auf- oder absteigend einzuführen
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mithin aus der diatonisehen in die chromatische Tonleiter iiberzu-lenken; dennocb bleibt, durch die Kraft der Tonika, die diatonischeTonleiter vorwaltende Grundlage*) — Wir kehren auf No. 43 bis45 zurück.
Hier kann nun unsre Bewegung in lauter Aehteln und so vielHalblönen kleinlich erscheinen; dem begegnen wir durch unterbre-chende Auslassung der zweilen Hülfstöne:
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Wenn schon diese kleinen Unterbreehungen dem Salz elwas Stutzi-ges geben , so könnte dieser Karakter noch elwas hervorgehobenwerden, wenn man Bewegung und Unterbrechung starker bezeich-nete, z. B. in diesem Zweiviertelsatze.
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lm dritten Takte dient die willkiihrliche Abweichung vom Mo-tiv dazu, die zu grosse Einförmigkeit zu unterbrechen, und flies-sender, ruhiger, glalter in den Endton zu gelangen.
In den lelzten zwei Satzen tritt uns eine neue, auffallendeGestallung vor das Auge: die Tonreihe ist durch Pausen in kleine,bestimmt unlerscheidbare, obwohl für sich weder in Hinsicht aufTongehalt noch auf Rhylhmus befriedigend abgeschlossne Tongrup-pen zerfallen. Sie sind nicht so wichtig, als die wenigslens rhyth-misch befriedigend abschliessenden Abschnitle, doch aber immerbemerkenswerlh; wir wollen sie Glieder nennen. DergleichenGlieder halten sich schon durch langere Töne fühlbar machen kön-nen, z. B. hier:
") Könnle nicht die chromatische Tonleiter ehensowohl wie die Durtonleiter(S. 23) G rund la ge für Komposition sein? — Nein. Denn in ihr sind alleTöne enthalten, nicht irgend eine bestimmte Tonart. Wo aber Alles ist,nicht ein bestimmt Gesondertes: da ist auch uichls bestimmt Gewollles oderbestimmt Hervortretendes und Wirkendes. In der chromatischen Tonleiter giebtes daher nicht einmal eine Tonika, nothwendigen Grund und Scbluss des Ganzen.
Marx, Kornp. L. I. 4. Aufl. 4