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so dass zwei Abschuitte entstehn, — oder wir können das Motivzuletzt in ein bewegteres überfiihren, —
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(in beiden Fallen haben wir das Motiv nicht streng beibehalten)oder endlich können wir die Wiederholung vermindert], indein wirweniger weit zurüeklrelen, —
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dadureh aber auf Satze von seelis oder (bei der Verwandlung inden Viervierlel-Takl) von drei Takten*) geralben.
Bei den viertheiligen Bildungen in No. 29 nnd 32 erblickenwir eine Schlussweise, die der S. 26 feslgestelllen nicht vollkom-men zu entsprechen scheint; der lelzte Ton fal!t nicht auf denHaupllheil, sondern auf den gewesnen Hauptlheil**) des Taktes,erhalt also allerdings, bei strenger Abmessung der Verhaltnisse,nicht den starksten Nachdruck. Allein die W eise, in welcher wirauf die viertheiligen Takte gekommen sind, erklart auch diese Ab-weichung; es liegen den viertheiligen Takten zweitheilige zumGrunde (so auch den sechs- oder neuntheiligen dreitheilige) unddie Anordnung der SaIze, Abschnitte u. s. w. wird nach der zumGrunde liegenden einfaeben Tonordnung getroffen und beurlheilt.
B. Periodenbildung.
Von der Periode wissen wir (S. 29) bereits, dass sie aus Satzund Gegensatz , oder Vorder- und Nachsatz biesleht und dass derwesentliche Unterschied beider für jetzt nur in der Richlung derMelodie beruhen kann.
Die erste Periode (No. 7) zeigl uns einen Nachsatz, der ganzgenau dem Vordersatze nachgebildet ist. Muss dies immer sosein? — Nein. Es zeigt sich in dieser Gleichförmigkeit diehöchste Einheit, aber auch ein leicht ermüdend Einerlei. Wollen
') Wir haben nun atso Shlze von %, 4, 8, 3, 6 Takten gesehn. Kann esauch welclie von 16 oder 32 Takten u. s. w. geben? — Ja; nur scheint dabeiWeitschweifigkeit zu fürchlen. Kann es auch Satze von 5, 7, 11 Taktenu- s. w. geben? — Ebenfalls; nur miissen diese offenbar breiter und sebwererbeCundeo werden, als zwei- und dreitaktige, oder auch als Satze von 4, 6, 8Takten u. s. w., denen überall die Zwei- oder Dreizabl zum Grunde liegt.
**) Allg. Musiklebre S. 103.