Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
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Abs clini 11e,

ungefahr so, wie die Periode (No. 7) in zwei Salze zerfallt, oderaus zwei Satzen besteht. Allein der ersle Satz einer Periode undüberhaupt jeder Satz hat einen nicht blos rhythmisch, sondern auchtonisch befriedigenden Abschluss, wahrend der erste Abschnilteines Satzes zwar rhythmisch, nicht aber tonischbefriedigend schliesst; mit f ist die Stufenfolge nicht been-digt und kein Grund vorhanden, gerade mit ƒ die Tonreihe abzu-brechen.

Es ist schon oben bemerkt worden, dass No. 27 unmittelbaraus dem Motiv d in No. 9 batte gebildet werden können. Nehmenwir jelzt dieses Motiv und benutzen es in der Weise zu einemSatze, dass es sich auf der drittlelzten Stufe wiederbolt,

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so erbalten wir einen Satz von viermal zwei Takten. Offenbarkonnte er nicht mit dem vierten Takte geschlossen werden, weilein Satz (soviel wir bis jelzt wissen) nur auf der Tonika befriedi-gend schliessen kanu. Wir mussten also weiler, mussten auch nachdem sechsten Takt auf der vorletzten statt drilllelzten Stufe ein-setzen (also unsre Weise der Fortführung aufgeben) um endlichmit dem achten Takt auf der Tonika schliessen zu können.Hiermit sind wir aber über die ursprünglichen Granzen der Satz-forin (S. 27) hinausgegangen; ist dies zulassig? Die Satzform fo-dert nur bestimmten Abschluss und, wie jeder Gedanke, Ueber-sichllichkeit, Fasslicbkeit; dies alles ist aber nicht an die Summevon vier Takten gebunden, sondern die Zahl ergab sich nur für dieReihe der acht Stufen (sieben und Wiederholung der ersten) inder einfachsten Taktordnung und Geltung als nachstliegende.Sobald wir die Taktordnung andern, z. B. No. 27 und 28 inViervierteltakt überlragen,

erscheint derselbe Toninhalt in der Form von zwei Takten stattvier und vier statt acht, ein deutliches Zeichen, dass die Takt-zahlen Zwei, Vier, Acht keinen wesentlichen Unterschied machen.

Kehren wir auf No. 28 zurück, so linden wir diesen Satzaus vier Abschnilten bestellend, oder das Motiv d viermal ange-wendet. Erscheint es uns zu haufig und des Abselzens zu viel, sokönnen wir zwei und zwei Abschnitte zusammenschmelzen,