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1 (1852)
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6. alle diese Weisen der Verwendung unler einander misclieuoder mit einander verknüpfen;

Mehr wird sich künflig noch ergeben.

Drittens habeu wir erkannt und geübt die erste Kralt inaller Musik wie in allein Wirken überhaupt:

Folgerichtigkeit und Stetigkeit;iiberall wollte nicht blos das Motiv festgehalten, sondern auch beider Wiederholung wieder in gleicher Weise angeknüpl't werden.Dies wurde bisher mit einer gewissen Aengstliehkeit beobachtet;spatere Bildungen können und werden sich zu grösserer Freiheiterbeben. Allein aufgegeben darf dieses Geselz nicht werden, wennnicht an die Stelle von Einheit und Enlscbiedenbeit Zerstreuungund Zersplitterung treten soll. Wie viel iibrigens von der stren-gern Stetigkeit abgelassen werden darf? das zu untersuchen istam wenigsten hier der Ort. Wir mussen uns vor Allem jene Kraftangewinnen; bierzu bedarf es der Eebung. Das Aufgeben dieserEigenschaft dagegen bedarf keiner Uebung; es erfolgt aus tiefern,nicht hier zu lehrenden Gründen, oder aus Schwacbe. Leicht w r ares übrigens, nacbzuweisen, dass die Meister zwar jene Freiheit znbewahren, aber eben so wolil die Kraft foigerichtiger und sletiger Ent-wickelung zu benutzen gewusst habeu. Eiuen der sohlagendsten Be-lege für das Ietztcre giebt der erste Satz von Beethovens Cmoll-Symphonie, der eine der grossartigsten und machligsten Tondicb-tungenTast durchweg aus jenem sebon in Nr.10 angeführten Motivbervorgegangen ist, oder doch mit ibm verhuilden bleibt. Und diesesMotiv enthalt nur zwei Töne, bezeichnet nicht einmal die Tonartoder Harmonie genau, zum spreebenden Beweise: dass es hauplsiich-lich auf die Weise der Anwendung ankommt und dass nicht zahlreicheaneinander gereihle Einfalle, sondern energisches Festbalten undVertiefen in den Grundgedanken eindringliche Kraft verleibt.

Hier beginnt nun die schaffende Thatigkeit des Schuiers. Ernehme die bisher gebildelen Giinge als sein Eigenthum an undfahre fort, aus ihnen immer neue zu entwickeln 2 ) in derselben

2) Es stellt sich ilirn hier die e rs te Anfgabe, und er wird sie um soreicher lösen, je ruhiger er von Punkt zu Pnnkt in ihr fortschreitet.

Zuerst sind blos mitlels der Ve r s e t z u n g Giinge (und Molive zu neuenGangen) wie bis Nr. 17 gezeigt ist, zu bilden. Dann wird die Verke h rungzu einer neuen Reihe von Moliven und Gangen angewendet, zuletzt dieManniglaltigkeit des Ithylhmus, bei weteber auch die Motive der Ton wie-derholung heraotreten.

Alle Giinge werden in Cdur gesetzt und gespielt, dann aber obne Nieder-sebreibung allmablig in die andern Durtonarten, erst D und B, dannEs, E. A. As u. s. w., iibertragen. Diese T r a n s po s i t i o n e n bilden dieVorstellongskraft und machen in allen Tonarlen einbeimiseb. Von Zeit zu Zeit