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1 (1852)
Entstehung
Seite
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Wiederholung zu einem neuen Moliv von 12 Achteln ausgedehntund gangl'örmig weiler geführt.

Mit der niannigfaltigern Rhythmisirung ist aber wieder die An-regung zu rhythmischer Zergliederung gegeben. Sobald wir unserMoliv a (oder irgend ein awlres) nicht mehr in Tonen gleicher, sondernverschiedner Geltung, z. B. den ersten als Viertel, den andernals Achtel einfiihren,

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können wir auch den ersten in seine Achtel oder Sechszehntel zer-gliedern und gelangen damit zu einer ganz neuen Gcstalt, derTon-w'iederhol uiig. Dieser Fortschritt kann auf den ersten Hinblickgering erscheinen. Gleichwobl ist das vorlelzte Motiv (ursprüng-lich ein sechszehnmaüges c) Hauplraotiv der reizend - rührigen Cosifan tutte-Ouverture von Mozart; das lelzte bat Clementi alsHauptmotiv 1 zu einer Sonate, dann Mozart als Hauplmotiv zu sei-ner Zauberflöten-Ouverlüregedient und das aus ihm gebildete mozart-sche Fugenthema bat sich frisch genug erwiesen, dem geschicktenTonsetzer Kun zen abermals als Thema zu einer fugirten Ouver-ture zu dienen.

Hier halten wir inne; denn es ist nicht die Aufgabe der Lehre,den Stolf zu erschöpfen (wenn das überhaupt möglieh ware), son-dern zu seiner Behandlung und Beherrschung anzuleiten und anzu-regen. Die bisherige Entwickelung bat Folgendes gezeigt.

Erstens baben wir aus dem ersten ergriffen Moliv (a) immermehrere (mehr als 20) hervorgehn seheu; sie sind uns nicht etwazufallig oder glücklicher Weise eingefallen,' sondern wir haben siedurch jedesmalige Anschauung des Vorhergehenden folgerecht ent-wickelt. Dies gieht uns die Ueberzeugung, dass wir nur in dersel-ben Weise weiter zu gehn brauchen, um immer mehr Motiveentstehen zu sehn, dass diese Enlfaltung in der That einen end-losen Forlschritt gewahrt, unerschöpflich ist.

Zwei te ns haben wir schon jetzt eine vollstandigere Uebersichtüber die Verwendung des Motivs. Wir können dasselbe (S. 34)

1. wiederholen,

2. versetzen,

3. verkehren,

4. verkleinern und vergrössern,

5. rhytbmisch umgestalten,