Druckschrift 
1 (1852)
Entstehung
Seite
37
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als neues Motiv von zwei Takten zusammen und wiederholen esin den zwei- folgenden Takten. Dieses neue Motiv (k) würde, wennwir weiter gehn wollten, abermals auf der fünflen tiefern Stufe,auf e wiederholt werden.

Könnte nicht, wie bei dem Motiv a, auch auf andern Punktenstalt auf der fünflen tiefern Stufe wieder angesetzt werden? DieLösung dieser Frage bleibe dem Nachdenken und Fleisse des Schu-iers überlassen. Wir wenden uns auf das Motiv a und seine Ver-wendungen zurück.

Bis jetzt haben wir dieses Motiv (und alle andern) nur ingerader (das heisst: ur s p r ü n gli c h e r) Richtung verwendet.Wir wissen aber, dass jedes Motiv auch verkehrt (S. 34) wer-den kann. Dies giebt Stoff zu einer neuen Reihe von Gangen.

Und nochmals kehren wir auf das Motiv a zurück. Wie seineWiederholung die Motive g, h, i No. 15 ergeben, so gewahrt es,in gerader und verkehrter oder in verkehrter und gerader Rich-tung verdoppelt, neue Motive, z. B.

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die wieder Stoff zu Gangen bieten. Hier

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sind einige auf diesem Wege gefundne Giinge. Dass alle hinaufge-führten Gange auch verkehrt , das iiêisst hinabgefiihrt werden kön-nen, versteht sich.

Wir haben bis jetzt allen Tonen gleiche Gellung gegeben, dasheisst: uns in Bezug auf den Rhythmus gleicbgültig be-zeigt. Sobald wir unsre Motive mannigfach rhythmisiren, verviel-falligl sich der StofF. Das Motiv i in No. 15 gewinnt durcb ver-schiedne Rhythmisirung

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ganz andre und wesentlich verschiedne Gestalten. Ja dasselbe Motiv,z. B. das drilte aus No. 19, kann blos durch Versetzung in eineandre Taktart

ganz neue Gestalt annehmen; man sieht es hier in dreimaliger

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