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sten Motiven hervorgegangen; jenes IJauptmotiv des ersten Satzesvon Beethovens C moll Symphonie
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hat seine volle Macht erst durch die Fu'hrung der Meisterhand imDienst einer tieten Idee gewonnen und bewahrt.
Dies lenkt uns auf die letzte Frage, die wir vor dem Beginnder Arbeit beantworten miissen:
Was kann mit einem Motiv geschehen?
Erstens: wir können ein Motiv wieder holen, das heisst,dieselbe Tongruppe auf denselben Stufen noch ein- oder mehrere-mal setzen, Hier bei a
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ist das Motiv a aus No. 9 einmal, bei b ist es in der Form desDreizweiteltaktes zweimal wiederholt worden.
Z wei ten s: wir können ein Motiv versetzen, das heisst,dasselbe anf anderu Slul'en wiederbringen. Bei c ist das vorigeMotiv erst eine, dann noch eine Stufe höher wiedergebracht wor-den; die ersle Versetzung bringt das Motiv ganz streng, die zweitesetzt slatt ei nes Ganzlons einen Halbton, liisst aber das Molivkenntlich und der diatonischen Tonfolge gemiiss*) erscheinen.Die Melodie No. 2 bildet sicli aus, fortwiikrender Verselzung desMotivs a. auf die nachslfolgende Stufe.
Drittens: wdr können das Moliv verkehren, das heisst,seine Tonfolge in entgegengesetzter Richtung aufluhren. Hier bei a
a
b
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sind Motive aus No. 9 auf verscbiedne Stufen versetzt und dannverkehrt worden. Der ganze Satz No. 6 ist eine Verkehrungdes Satzes No. 5. — Wir erkennen bei dieser Gelegenheit, dassVersetzung und Verkehrung gleichzeitig angewendet werden können.
Viertens: wir können das Motiv verkleinern oder ver-grössern, das heisst in kleinerer oder grösserer Geltung darstel-len. Oben bei e ist das Motiv c verkleinert, das Viertel ist zumAchtel, die Achtel sind zu Sechszehnleln geworden; bei ƒ ist esvergrössert zu einer Halben und zwei Vierteln.
*) Strenge Beibehaltung des Motivs hatte die Tonreibe c, d, e, fis, gis, aïs,his oder c gebracht und die diatonische Tonordnung zerriittet. Man sieht, dasskleine Abweichungen vont Motiv nicht allein nicht unzulassig, sondern auch noth-wendig sein können.