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und Sauren aller Art, die sie galvanisch aufzucken lassensollen, — der forzirte Romantizismus auf dem Throne derZeit, — das weiche kourmacherische Spiel mit sussenSchmerzen, mit zersetzten und heruntergemassigten Leiden-sehaften, Halbwahrheit und Halhlüge, — jener neue Pie-tismus, der seine Ohnmacht und Glaubensleerheit versteckenund aufsteifen möelite durcli die nachgemachten Formeneiner glaubens- und wahrhcitsmachtigen Zeit: Alles, Allesist unserm Leben und unserer Kunst unerlassen, so gewissund gerecht, als die neue Idee — wo sie sich gezeigt undgeregt — in soldier Zeit nicht bat durchdringen kunnen unddürfen. Doch dies ist ein zu wichtiger und umfassender Ge-danke, als dass er nebenbei zur Geltung - g'ebracht werdenkönntej anders wo wird er sein Recht linden.
Für uns mm, die nach der Yersunkenbeit Erhebung,aus dem Tode selbst neues Leben zuversichtstark erwarten,gilt es slets und überall: Treue zu bewabren, dem Siege derWahrheit, der Idee die Wege zu bahnen und die Pfortenzu öffnen.
So hat auch micb die ehrende Mahnung einer neuenAusgabe treu und unermüdlich gefunden in dieser Richtungmeines Rerufs. Was mir dabei hülfreicb zu Statten kam, istmeine Tbiitigkeit an der vor einem Jabre von den HerrnKullak, Stern und mir gegründeten „Rerliner Musikschule,“die Gelegenbeit bot, neben Privatunterricht und der wenigerfreien Form akademischer Vorlriige Lehre und Lehrmethodein künstlerisch freier, praktischungebundner Weise an Jün-gern der Kunst und des KunstlehramtS zu priifen. Freudighab’ icb das halbe Rucb umgestaltet, um keine neue An-schauung und Erfahrung unbenutzt, zu lassen, wiewohl auchbier für vollstiindig ausgebreitete Mittbeilung ein andrer,freierer Raum vorausbestimmt bleiben muss. Ist auch ausdieser Prüfung Lehre, Kunstanschauung und Methode inallem Wesentlichen unveriindert hervorgegangen: so wirdman es doch weder einem Nachlass in der Rerufstreue noch