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Über Johann Jacob Froberger's Leben und Bedeutung für die Geschichte der Klaviersuite : Dissertatio inauguralis quam consensu et auctoritate Amplissimi Philosophorum ordinis in Academia Rostochiensi ad Summos in philosophia honores rite capessendos
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Franz Beier.

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DiesesEcho" stammt ebenso wie die Vortragszeichen desorssoeiräo, deoresconclo und pinn«, forts, Welche nach Burneyzum ersten Mal in Madrigalen von Mazzocchi s1638) zur Anwen-wendung kommen, aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhundertsund wurde schnell ein beliebtes und vielgebrauchtes Mittel zur Be-lebung des Vortrags.

Im grellsten Gegensatz zur Sarabande steht die ebenfalls auszwei Wiederholungstheilen bestehende leichtfüßige Gigue, welche zumAusdruck leidenschaftlich erregter Stimmungen von Froberger nichtbenutzt wird. Froberger s Gigues sind zum großen Theil fugirteStücke, in denen er seine kontrapunktische Meisterschaft glänzenddokumentirt. Der Schnelligkeit ihrer Bewegung entsprechend gehensie größtenteils im «/§-, s/g- oder > 2 ^-Takt; wenn sie auchöfters in gerader Taktart geschrieben ist, so ist doch in den meistenFällen ihre Gliedtheilung eine ungerade, so daß z. B. der 12 /^Takt im ^ 4 -Takt mit Triolen zu erkennen ist. Wir können beiFroberger zwei Arten von Gigues unterscheiden, von denen dieeine im wirklichen ^ 4 -Takt in gehaltenerer Bewegung sich demWesen der Allemande nähert, während die andere im Tripeltakt alsPresto wiederzugeben ist, welche letztere Bezeichnung z. B. ja auchden Gigues der Händel'schen Klaviersuiten öfters beigefügt ist. AlsBeispiel für die erste Art führen wir hier den Anfang der Ctinoll-Gigue aus der gedruckten Ausgabe an, welcher zugleich, abgesehenvom Rhythmus natürlich, durch seinen Anklang an den ersten Theileiner bekannten Choralstrophe (Wer nur den lieben Gott läßtwalten) interessant ist:

Ein anderes Beispiel zeigt^uns das Motiv der 3. Gigue im4. Buch der Wiener Handschrift, welches durch seine Identität mitdem ersten Allemanden - Motiv der 3. handschriftlichen Suite deszweiten Buchs bemerkenswert!) ist:

Durch eine kleine rhythmische Veränderung hat sich Froberger hier-aus ein anderes Giguen-Motiv gebildet, welches wir als Beispielseiner schnelleren Gattung geben: