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Über Johann Jacob Froberger's Leben und Bedeutung für die Geschichte der Klaviersuite : Dissertatio inauguralis quam consensu et auctoritate Amplissimi Philosophorum ordinis in Academia Rostochiensi ad Summos in philosophia honores rite capessendos
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Johann Jacob Froberger.

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In den Kreis dieser interessanten Tonstücke gehören außerdemdie Trauerstücke: das »Immento«, das von Medersehr ineinandergeflochten" genannte »Doinbs-ru« in b'moll und das von ihm eben-falls erwähnte »Noinsnto mori«. Die beiden letzteren sind uns nichterhalten geblieben, wohl aber könnte man zur Annahme geneigtsein, daß jenes Noinonto mori mit dem uns bekannten Orrnasirtoidentisch sei. Folgende interessante Stelle aus dem zweiten Brieseder Herzogin an Huygens handelt ebenfalls von diesem Noinsntound seiner schweren Ausführbarkeit :wolte gern das Nomento inoriIroborZsr bei ihme sHuygenss schlagen so guet mir müglich were,der Organist zu Cöllen Oaspar OrietkAsus, schlagt selbiges stuck auchund hat es von seiner Handt gelernt grif vor grif, ist schwer ausden Rotten zu finden, habe es mit sonder fleis darum betrachtwiewol es deutlich geschrieben und bleibe auch des Hern OristkAMsseiner Meinung, das wer die sachen nit von ihme Hern Iroboi-AorSel. gelernet, unmüglich mit rechter äisorstion zu schlagen, wie ersie geschlagen hat, der liebe Gott gebe, das wir alle Llusio liebhabendeuns bei ihme im Himlischen Musen Chor ergötzen mögen. Amen."Die Schlußbemerkung über die Schwierigkeit einer guten Ausfüh-rung Froberger'scher Kompositionen bestätigt die Vermuthung, diesich uns bei genauerer Betrachtung der Allemanden aufdrängt,nämlich daß zu ihnen noch der Geist und das Herz eines denken-den und fühlenden Interpreten hinzukommen muß, um eine Wie-dergabe im Sinne des Komponisten zu leisten.

Erst dasmit rechter Diskretion schlagen", das belebende Hin-zutreten der subjektiven Empfindung hebt den wahren Werth ausden Noten heraus. Darum legt die Herzogin, die ihren Frobergerso oft hat spielen hören, so großen Nachdruck daraus, daß derOrganist das NeinontoGriff vor Griff von Froberger's Handgelernt hat." Es beginnt in der Klaviermusik mit Froberger dieZeit, wo Notenkenntnis und Technik allein zur richtigen Interpre-tation nicht mehr ausreichen. Daher seine Klage:das vil vonseiner composition vor ihre composition ausgeben und doch nitwissen mit umbzugehen, ^sondern selbige nuhr verderben." Wirmüssen uns die Nüancirnng der Froberger'schen Allemanden nichtnur auf der Färbung der Harmonien und Klangstärke der Töne,sondern auch auf einer oft eintretenden Verzögerung oder Beschleu-nigung des Tempos beruhend denken, so daß die etwa in der Art