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Über Johann Jacob Froberger's Leben und Bedeutung für die Geschichte der Klaviersuite : Dissertatio inauguralis quam consensu et auctoritate Amplissimi Philosophorum ordinis in Academia Rostochiensi ad Summos in philosophia honores rite capessendos
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Johann Jacob Froberger.

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Folgende Stelle läßt uns vermuthen, daß er die Nähe seinesTodes geahnt:

Hat mir noch den Tag vor seinem End ein Goldstück ge-bracht, welches er verpetschirt und drauf geschrieben, daß man esnach seinem Tod dem Pfarrherr liefern solle, wo er sich ein Graberwählet, und mich gebeten, solches ja fleißig zu überliefern undihn zu llavilliers in die Kirch begraben lassen, auch dorten denArmen, in die Kirch gehörig, ein Almosen zu geben und meinengeringen Bedienten im Schloß und, wo er logiret gewesen, aucheinem jeden was verordnet und mich darum gebeten."

Hiernach müssen wir sein Geburtsjahr wohl in dem ersten Jahr-zehnt des 17. Jahrhunderts suchen. Beruht die von Walther über-lieferte Geschichte, nach der Froberger als fünfzehnjähriger Knabedurch einen schwedischen Gesandten nach Wien gebracht worden ist,überhaupt auf Wahrheit, so kann sie sich bis zum Jahre 1625 er-eignet haben. Mattheson's Angaben jedoch sind vollständig falsch.Als weitere Daten finden wir in dem Wiener Hofarchiv: 1. Jan.1637 bis 30. September 1637. 1 . April 1641 bis Oktober 1645,1. April 1653 bis 30. Juni 1657. Während dieser Zeiträumewar Froberger mit einem monatlichen Gehalt von 24 und 60 Gul-den als Hosorganist angestellt, bis 1657 seine Entlassung erfolgte.Diese beiden Decennien 16371657 schließen also seine Lehrjahre,seine Wirksamkeit am Wiener Hof, seine Wanderjahre und seinenSturz in sich.

Wie aus dem Archivbericht mit Gewißheit zu entnehmen ist,fallen die Lehrjahre in die Zeit von 16371641 , wo er zu RomLei seinem großen Lehrmeister Frescobaldi eifrigen Studien obliegt.Die Zeit seiner Wanderschaft umschlössen hiernach die Jahre 16451653, wo sein Name in den Wiener Hofzahlmeisteramtsrechnungennicht zu finden ist. Und doch wissen wir mit Bestimmtheit, daßFroberger innerhalb dieser Zeit, nämlich im Jahre 1649, in Wiengewesen ist; einmal aus der Dedikation seines libro seeoncko derWiener Handschrift mit dem Datum: Vienna 1i 29. KetteinbreV. 1649, und dann aus einem Briefe der Huygens'schen Korre-spondenz. Unter dem Datum des 15. September 1649 nämlichsendet der sich damals am Wiener Hof aufhaltende William Swann

»ebevalier lettre et Aranck ainatenr de innsigne, tres bien vn ä1a eonr ckn 8taäboucker ä 1a Ha^s«, einen Brief an Huhgens und