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Über Johann Jacob Froberger's Leben und Bedeutung für die Geschichte der Klaviersuite : Dissertatio inauguralis quam consensu et auctoritate Amplissimi Philosophorum ordinis in Academia Rostochiensi ad Summos in philosophia honores rite capessendos
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Franz Beier.

il»

schickt ihm: »ckss jüsoss, gus rin nomine Nons. irioFer^on m'rrckonnsL et gni est nn llomms tres-mre snr Iss Ls^inettes«.

In einem andern vom 22. Septbr. des Jahres datirten Briefeberichtet derselbe über die Vorbereitungen zur Leichenfeierlichkeit beider Beisetzung der gestorbenen Kaiserin und schreibt weiter:

»fürs.)- ckom-rin voir los ssrsmomss, onr il )' rrnrn. trss-bellsmrrsigns, ^liiioipalsmsut som^oss clss voix. cks ssrois bisiialso ck'ontonckiö si Iss pissss, gus so vorrs snvo^s^, vousiiAresnt, Lkrr ss taollsrois, ck'sn proonrsr ck'LvantnAS« . . .

Es war also Froberger um diese Zeit nach einem längerenAufenthalt in Frankreich vermuthlich nach Wien zurückgekehrt, umsich von hier an den Dresdener Hof zum Kurfürsten Johann Georg I.zu begeben. Möglichenfalls hat er sich an der »tiss-üslls mnsigusxrmsipalsmsiit oomposs ckss voix« betheiligt, wenngleich wir vonsolchen Kompositionen nichts kennen.

Nach Mattheson fällt in diese Zeit sein Besuch am DresdenerHof, wo sich die musikalischen Bestrebungen besonders der Protektiondes kunstsinnigen Kurprinzen , des nachmaligen Johann Georg II.,erstellten.

Durch Überreichung des vorher erwähnten lilmo ssooncko inprachtvoller Ausstattung verstand es Froberger, wie wohl richtig an-zunehmen ist, die Verlängerung seines Urlaubs mit einem Empfeh-lungsschreiben von seinem kaiserlichen Herrn zu erbitten. Matthesonerzählt von diesem Dresdener Besuch:

Es spielte unter Andern: 6 Tokkaten, 8 Capricci, 2 Ricercatenund 2 Suiten, die er alle in ein schön gebundenes Buch sehr sauberselbst geschrieben hatte, vor dem Kurfürsten und überreichte ihm her-nach das Buch zum Geschenk, wofür er eine güldene Kette bekam,bei Hofe wohl bewirthet und mit einem kurfürstlichen Antwort-schreiben an den Kaiser in allen Gnaden entlassen wurde. Wasdieser Monarch für ein Liebhaber der Musik, Kenner und Kompo-nist gewesen, ist weltkundig. Daher war ihm Froberger s Verrichtungund erhaltene Ehre überaus angenehm." Mit dem Seufzer:Ach,wo sind die Zeiten hingekommen", schließt Mattheson unter Ver-kennung der damaligen Verhältnisse, die in Folge des kaum been-digten langwierigen Krieges höchst trostlos waren, seinen Bericht.

An einer andern Stelle erzählt uns Mattheson, der den erstim Jahre 1656 zur Regierung kommenden Kurprinzen schon vorher