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Giacomo Meyerbeer.
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nicht lange genügen. Ein gewisses Heimweh nach dem Ernst desVaterlands ward in ihm wach; während er unter wälschen Myrtenlagerte, beschlich ihn die Erinnerung an die geheimnisvollen Schauer-deutscher Eichenwälder; während südliche Zephire ihn umkosten,dachte er an die dunklen Choräle des Nordwinds." So schlug erdenn eine Reihe weiterer Gesuche der bedeutendsten italiänischen Büh-nen um Lieferung neuer Opern standhast ab, bereiste mit seiner ge-liebten Mutter, welche zum Karneval 1825 nach Venedig gekommenwar, nochmals das Land seiner jugendlichen Triumphe und kehrteim Sommer genannten Jahres nach Berlin zurück. Der Tod sei-nes Lehrers Lauska ( 21 . März 1825 ), besonders aber derjenige sei-nes Vaters Herz Beer im Oktober 1825 trugen wesentlich dazu bei,den Künstler ernster zu stimmen, sein ganzes Wesen zu vertiefen.Holdesten Trost sür seinen Schmerz sand er übrigens in der erwi-derten Liebe zu seiner Cousine Mina Mosson, einem eben so an-muthigen, wie seingebildeten Mädchen, mit der er sich, dem Zuredender Mutter folgend, um diese Zeit verlobte und die er nach Ablaufdes Trauerjahres 1827 als Gattin heimführte. Sie gebar ihmfünf Kinder, von denen die beiden ersten zu Meyerbeer's unsäglichemHerzeleid ganz jung starben, während drei verehelichte Töchter dieEltern überleben sollten.
Noch 1825 hatte sich eines der bedeutendsten Ereignisse inder Entwicklungsgeschichte unseres Komponisten vollzogen, seineÜbersiedlung nach Paris, dem damaligeil Centrum des musikali-schen und künstlerischen Lebens in Europa. Bald nach der Auf-führung des „Kreuzfahrers" in Venedig war derselbe auf das Re-pertoire der italiänischen Oper zu Paris genommen worden. DerIntendant der letzteren, Herr von Larochefoucauld, und sein arti-stischer Direktor Giacomo Rossini luden Meyerbeer dringend ein,zur Leitung des Werkes nach der französischen Hauptstadt zu kom-men. Im Dezember 1825 folgte er dem schmeichelhaften Ruf,bezog im Hotel Bristol, Rue Vivienne, eine elegante Wohnung, dierasch ein Verkehrsmittelpunkt der bedeutendsten Künstler wurde, undbegann die Proben des „Crociato" zu dirigiren. Obschon sämmtlicheRollen mit Kräften ersten Ranges besetzt waren, Armando von derPasta, die Palmide von der Mombelli, Aladin von Levasseur,Adrian von Donzelli gesungen wurde, schlug die Oper bei Weitemnicht in dem Maß durch wie auf italiänischen Bühnen. Meyerbeer