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Neue Rhythmik.
Neue Sprachphilosophie.
Neue Behandlung der Mythen.
Begriff des „Classischen“ zum ersten Male praktisch.
Vollendung der „sentimentalischen“ Bewegung.
Unterschied der Darstellung.
Philologische Behandlung aller Dramen mit gebührenderNichtachtung der bisherigen, auf ungenügender Bil-dung beruhenden.“
19. „Cicero und Demosthenes“ (S.. 450—451) sollteeine grössere Schrift werden und als dritter Theil mit der „Geburtder Tragödie“ und der „Philosophie im tragischen Zeitalter derGriechen“ unter dem Gesammttitel „Griechen und Barbaren“vereinigt werden. Andere Titel dieses 1873 zuerst auftauchendenPlans sind: „Cicero und der romanische Begriff der Cultur“ und„Über decorative Cultur“. Die mitgetheilten Bruchstücke stammenaus dem Jahr 1874. Die Entgegensetzung des griechischen unddes romanischen Begriffs der Kunst findet sich bereits in dervierten Bayreuther Horizontbetrachtung (Band IX 356).
20. Der Satz über das „goethische Hellenenthum“(S. 452) ist eine aus dem Frühjahr 1874 stammende Fassungeines von der „Geburt der Tragödie“ bis zur „Götzendämmerung“oft ausgesprochenen Gedankens.
21. Das Geständniss über seinen inneren Kampf mitSokrates (S. 452) ist niedergeschrieben im Herbst 1875, alsNietzsche zum letzten Mal an der Darstellung der „vorplatonischenPhilosophen“ (S. 138 ff.) arbeitete.
Naumburg, Ende October 1895.
Fritz Koegel
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