Verlag von C. G. Naumann in Leipzig.
Karl A.dolf BrodtbecJk.
Geistesblitze grosser Männer
für freie Denker gesammelt.
8° broschirt Mark 3.50, gebunden Mark 4.75.
Diese Prosa-Anthologie geistvoller Aussprüche der bedeutendsten Staats-männer, Philosophen und Dichter eignet sich vorzüglich zum Festgeschenkfür Politiker, Gelehrte und Literaten, vor Allem auch für die FreundeNietzsche’scher Philosophie.
Die Geistesblitze enthalten systematisch gruppirte Aussprüche folgen-der Männer: Biedermann, Bismarck, Björnson, Börne, Büchner, Bulle,Burckhardt, Campanella, Carrière, Dickens, Droysen, Epikur, Feuer-bach, Fichte, Freytag, Friedrich II., Giesebrecht, Goethe, Gregorovius,Grün, v. Hartmann, Henne am Rhyn, Humboldt, v. Ihering, Jäger,Jean Paul, Kant, Lange, Lasker, Lessing, Lichtenberg, Lippert, Luther,Macaulay, Mill, Mirabeau, Mommsen, Montaigne, Moser, Nietzsche,Pestalozzi, Pindar, Rabener, v. Ranke, Schäffle, Schefer, Scherr, Schiller,Schopenhauer, Scott, Shakespeare, Spinoza, Stein, v. Sybel, Treitschke,Vischer, Georg Weber, K. S. Weber, Widmann.
Die Sammlung ist eingetheilt in die Hauptgruppen: Kultur, Gb-
schichte und Staat. — Staat und Kirche. — Zweifel und Aufklärung. —Religion. — Aphorismen. — Das Weib. — Aus der moralischen Welt. —Anfangsgründe unserer Moral. — Vom Genie. — Woher? Wozu? Wohin?
Dr. Max Zerbst.
Nein und Ja!
Antwort auf Dr. Hermann Türcks Broschüre:
Friedrich Nietzsche und seine philosophischen Irrwege.
8° 6 Bogen broschirt Mark 1.—
Dr. Zerbst wendet sich in seinem Buche gegen den Angriff, mit welchemDr. Hermann Türck vor einiger Zeit Friedrich Nietzsche und seine Philo-sophie blosszustellen suchte. Dieser Angriff wird als ein Versuch mituntauglichen Mitteln bezeichnet und möglichst durch Citate aus Nietzscheselbst zurückgewiesen.
Indem die letzteren mit dem Inhalt des Türck’schen Pamphlets con-frontât werden, und dadurch das Ungenaue, Verkehrte, ja Widersinnigevon Dr. Türcks Behauptungen klargelegt wird, weiss Dr. Zerbst zugleichin nuce einen Abriss der Nietzsche’schen Philosophie zu geben, zeigt,wozu Nietzsche Nein sagt, wo er als Werthzerstörer auftritt, und was erbejaht, wo er Werthe schafft; daher der Titel Nein und Ja. Und hierindürfte auch der Grund zu suchen sein, warum das Buch sich über dasNiveau einer polemisirenden Streitschrift hoch hinaushebt, obwohl es natür-lich zunächst als eine solche aufgefasst sein will.