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seine neuen Zukunftsideale concipirt hat, noch einmal, zumletzten Male, mit der Zärtlichkeit des innerlich schon Gelöstenan den Lehrer und Führer seiner Jugend. — Den Anfang der„Schlussbetrachtung“ (S. 388 ff.) hat er später im Aphorismus33 des ersten Bandes des „Menschlichen, Allzumenschlichen“verwendet, die ferneren Gedanken klingen an in der Psychologiedes Heiligen (Menschliches I, Aph. 134).
Die begonnenen Studien sind in diesem schrittweisen Gangenicht weit geführt worden: excerpirt ist ausser dem „Werth desLebens“ nur noch der Anfang von B. Stewart, die Erhaltungder Energie. Der um Neujahr 1876 erfolgende Zusammen-bruch seiner Gesundheit, der allen seinen Lebensplänen eineandre Wendung gab, hat auch diese Arbeiten abgeschnitten.
Einzelne Gedanken und Entwürfe.
Die unter die „einzelnen Gedanken und Entwürfe“ ein-geordneten Stellen sind nur zum kleinsten Theile aphoristischeGedanken. Vorwiegend sind es erste Entwürfe und Ansätzezu grösseren Schriften und Abhandlungen, die nicht über dieerste Skizze hinausgekommen sind. Ausserdem finden sich Ge-dankengänge, die zu grösseren Schriften in Beziehung stehen,aber einzeln gebracht werden mussten, weil Nietzsche sie zuandrer Zeit ohne directen Bezug auf jene grösseren Pläne auf-gezeichnet hat.
1. „Erkenntnisstheoretisches“ (S. 429fr.) ist derHandschrift nach in den ersten Monaten 1872 niedergeschrieben.
2. „Ästhetische Grundanschauungen“ (S. 434)stammen aus dem Sommer öder Herbst 1869, als die in ihmgährenden ästhetischen Probleme anfiengen sich zur „Geburt derTragödie“ zu verdichten. Ungefähr zur gleichen Zeit findet sich„Zur Physiologie der Ästhetik“ als Titel einer auszuführendenSchrift verzeichnet.
3. „Die christliche Religion als ethische Demo-kratie“ (S. 435) erscheint unter Buchplänen des Jahres 1869.