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hieratische Symmetrie. Scenerie. Die Stichometrie. Stil desPhidias vorgeahnt. AYoher die Langlebigkeit der Plastik?
Aschylus hat nicht, wie Shakespeare, ungeheure be-wegte Affectbilder vor Augen, sondern plastisch-ruhendeGruppen. Die Bewegung geschieht streng symmetrisch.Die Zahl der Verse.
2. Das Musikalische.
Die Sprechmusik. Alles ist Musik, es giebt nichtnichtgesprochene und gesprochene Partien, alles gesungen.Auch die Orchestik hört nie auf.
3. Das Mythische.
Vergleich mit Sophokles. Zertheilung des Mythus.Symmetrie, mit Contrasten. Das Unheimliche (mit Be-nutzung der Nachmittagsschatten). Strenge des Mythusim Einklang mit Plastik und Musik.
4. Die Sprechkunst.
Die Dialekte. Der „hohe“ Stil. Die Syntax ent-sprechend dem Ethos der Scene.
B. Anfang des zusammenhängenden Textes.
Ich will mit dem Bekenntniss anheben, dass es mirsehr schwer geworden ist, in Betreff der griechischenTragödie zu einer reinen und ursprünglichen Empfindungzu gelangen, die wirklich die Tragödie als Kunstwerkberührt, zu einer Empfindung, die ich vor allem „ehrlich“nennen möchte. Von vornherein ist nämlich jetzt allesdazu angethan, dass der junge Mensch, begierig, nunendlich in eine so grenzenlos berühmte Wunderwelt hin-einzublicken, in das Netz einer als unehrlich zu bezeichnen-den Bewunderung verfalle. Er verbirgt sich ängstlichden kühlen befremdlichen und fast peinlichen ersten Ein-