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immer wieder zu Rathe zu ziehn: während es doch nurdarauf ankommen kann, aus der Erfahrung, aus der Naturdie ewigen und einfachen, auch für die Griechen gültigenGesetze des künstlerischen Schaffens zu sammeln: alswelche an jedem leibhaften und ganzen Künstler besserund fruchtbarer zu studieren sind, als an jener Nachteuleder Minerva, Aristoteles, der selbst bereits dem grossenkünstlerischen Instincte entfremdet ist, welchen noch seinLehrer Plato, wenigstens in seiner reifen Zeit, besass,der auch zu fern von den üppigen Entstehungsperiodender poetischen Urformen lebt, um etwas von der drängen-den Werdelust jener Zeiten zu spüren. Inzwischen hattesich bereits der fast gelehrte Imitationskünstler entwickelt,an dem das künstlerische Urphänomen nicht mehr reinzu betrachten war. Was hätte Demokrit, der, mit derherrlichen, aristotelischen Beobachtungslust und Nüchtern-heit, in einer günstigeren Zeit lebte, über solche Phäno-mene der Poetik, Mantik und Mystik uns berichtenkönnen !
18. Die Choëphoren.
Betrachtungen über den künstlerischen Stil des Aschylus.
(1872.)
A. Plan der Schrift.
Einleitendes.
Falsche Begeisterungen und die Schwierigkeit deswirklichen Eindrucks.
1. Das Plastische.
Aus der Entfernung der Zuschauer abzuleiten: diegeringe Bewegung, das Perspectivische. Masken. Strenge