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Die Kunst ist die Spiegelung einer andern, unter denDingen latirenden Welt im erhöhten Empfindungstraume.
In der Welt des Unbewussten giebt es keine Absicht,das künstlerische Schaffen ist eine Instincthandlung.
Farbe Harmonie.
Linie Melodie.
Anordnung Rhythmik.
Die Malerei und Plastik verlangt, dass wir aneine verzauberte Welt glauben, dass uns da Steine lebendigwerden und aus der Leinwand Leben entgegentritt: diesgeschieht durch die Macht der Melodie und der Rhythmikbei der Plastik, durch Melodie, Harmonie und Rhythmikbei der Malerei.
3 -
Die christliche Religion als ethische Demo-kratie. Die Demokratie als Rationalismus siegend undkämpfend mit dem Instinct: letzterer verzerrt sich. (1869.)
4 -
Der Kosmopolitismus ist ein Ideal, für die meisteneine Illusion. (1869.)
5. Erkenntniss und Handeln.
(1870.)
Die vollkommne Erkenntniss tödtet das Handeln:ja wenn sie sich auf das Erkennen selbst bezieht, sotödtet sie sich selbst. Man kann kein Glied rühren, wennman vollkommen erst erkennen will, was zur Rührungeines Gliedes gehört. Nun ist die vollkommne Erkennt-niss unmöglich, und deshalb ist auch das Handelnmöglich. Die Erkenntniss ist eine Schraube ohne Ende:
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