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in jedem Moment, wo sie eingesetzt wird, beginnt eineUnendlichkeit: deshalb kann es nie zum Handeln kom-men. — Dies gilt alles nur von der bewussten Erkennt-niss. Ich sterbe, sobald ich die letzten Gründe einesAthemzuges nachweisen will, bevor ich ihn thue.
Jede Wissenschaft, welche sich eine praktische Be-deutung beilegt, ist noch nicht Wissenschaft, zum Bei-spiel die Nationalökonomie.
6. Wissenschaft und Staat.
(1870.)
Der Zweck der Wissenschaft ist Weltvernichtung.Dabei geschieht es allerdings, dass die nächste Wirkungdie von kleinen Dosen Opium ist: Steigerung der Welt-bejahung. So stehen wir jetzt in der Politik in diesemStadium.
Es ist nachzuweisen, dass in Griechenland der Pro-cess im Kleinen schon vollzogen ist: obwohl diese grie-chische Wissenschaft nur wenig bedeutet.-
Die Kunst hat die Aufgabe, den Staat zu vernichten.Auch das ist in Griechenland geschehen. Die Wissen-schaft löst nachher auch die Kunst auf. (Eine Zeit scheintes dann noch, dass Staat und Wissenschaft Zusammen-gehen, Zeitalter der Sophisten — unsre Zeit.)
Kriege dürfen nicht sein, damit endlich einmal dasimmer wieder neu angefachte Staatsgefühl einschlafe.
7. Über den Selbstmord.
(1870.)
Der Selbstmord ist philosophisch nicht zu wider-legen. Er ist das einzige Mittel, von dieser augenblick-