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10 : Abth. 2, [Nachgelassene Werke] ; Bd. 2 (1896) Schriften und Entwürfe 1872 bis 1876 : Die Philosophie im tragischen Zeitalter der Griechen; Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne; Der Philosoph; Die Philosophie in Bedrängniss; Nachträge und Vorarbeiten zu den Unzeitgemässen Betrachtungen; Prometheus; Einzelne Gedanken und Entwürfe
Entstehung
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das heisst: alle punctuellen Atome fallen zusammen ineinen Punkt.

Da aber die Zeit unendlich theilbar ist, so ist dieganze Welt möglich rein als Zeitphänomen, weil ich jedenZeitpunkt mit dem einen Raumpunkt besetzen kann,somit ihn unendliche Mal setzen kann. Man müsste sichsomit als Wesen eines Körpers Zeitpunkte distinctdenken, das heisst: den einen Punkt in bestimmtenZwischenräumen gesetzt. Zwischen jedem Zeitzwischen-raum haben noch unendliche Zeitpunkte Platz: also könnteman sich eine ganze Körperwelt denken, alle aus einemPunkte bestritten, aber so, dass wir Körper in unter-brochene Zeitlinien auflösen.

Jetzt ist nur ein reproducirendes Wesen nöthig,welches frühere Zeitmomente neben den gegenwärtigenhält. Darin sind unsre Körper imaginirt. Es giebt dannkein Nebeneinander, als in der Vorstellung. Alles Neben-einander wäre erschlossen und vorgestellt. Die Gesetzedes Raumes wären sämmtlich construirt und verbürgtennicht das Dasein des Raumes. Die Zahl und die Artder Aufeinanderfolge jenes einen oft gesetzten Punktesmacht dann den Körper aus.

Die Realität der Welt bestünde dann in einem ver-harrenden Punkte. Die Vielheit entstünde dadurch, dasses vorstellende Wesen gäbe, welche diesen Punkt in denkleinsten Zeitmomenten wiederholt dächten: Wesen,

welche den Punkt auf verschiedenen Zeitpunkten als