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des Menschentreibens, von dem Leiden in allem Glücke,und von der Endlichkeit unseres Glücks; es muss alsoin der Art, wie sie redet, das Glück liegen, das sie aus-strömt. — Man rechne nur nach, woran Wagner seineeigentliche Lust und Wonne hat, an was für Scenen,Conflicten, Katastrophen — da begreift man, was er istund was die Musik für ihn ist. Wotan’s Yerhältniss zuSiegfried ist etwas Wundervolles, wie es keine Poesieder Welt hat: die Liebe und die erzwungene Feind-schaft und die Lust an der Vernichtung. Dies ist höchstsymbolisch für Wagner’s Wesen: Liebe für das, wodurchman erlöst, gerichtet und vernichtet wird; aber ganz gött-lich empfunden.
4. Zum zehnten Abschnitt.
1.
Wenn die heutigen Musiker, die Gegner Wagner’ssind, die grosse Form affectiren, sind sie nicht mehrehrlich, sondern wollen täuschen. Besten Falls sind siefleissig und lernen das, was in der Musik zu lernen ist:im Vertrauen darauf, dass die „Gebildeten“ den schwie-rigen Unterschied zwischen Original und Copie, zwischenErlernbarem und Unlernbarem nicht merken, schaffen siedarauf los. Ihnen allen sei, wenn sie durchaus componirenwollen, die kleinste Form anempfohlen, etwas wasich mit freiem Ausdrucke das musikalische Epigrammnennen möchte, dafür reicht vielleicht der Witz und dieGestaltungskraft, und sie können ehrlich sein; dabei kannnoch Herrliches entstehn, wie bei den Griechen, die sichauch auf die kleinste Form warfen, als die grossen vorweg-genommen waren.